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Hypo beziffert Verlust mit 6 Mio. Euro

Die Hypo Landesbank Vorarlberg hat den durch Betrugsgeschäfte entstandenen Verlust ihrer 100-Prozent-Tochter Hypo Vorarlberg Leasing in Südtirol mit 6 Mio. Euro beziffert.

Von der Südtiroler Tageszeitung „Dolomiten“ war ein Schaden von 10 Mio. Euro kolportiert worden. „Bei den 10 Mio. Euro handelt es sich um das Gesamtvolumen der Leasinggeschäfte, nicht um den Verlust“, stellte Hypo Landesbank-Vorstand Michael Grahammer klar.

Grahammer erklärte vor Journalisten, dass es sich um 22 Leasinggeschäfte mit zehn Unternehmen gehandelt habe, die von fünf Firmen vermittelt und alle über die Filiale in Brescia abgewickelt worden seien. Zunächst seien die Leasingverträge vereinbarungsgemäß bedient worden. Als schließlich die Zahlungen ausgeblieben seien, habe sich herausgestellt, dass die Leasingobjekte teils veraltet und teils gar nicht vorhanden waren.

Laut Grahammer wurden diese Fälle, die aus den Jahren 1999 bis 2001 datieren, zur Anzeige gebracht und die Verluste in den Bilanzen 2002 und 2003 ausgebucht. Neu sei nun, dass es sich um keine Einzelbetrügereien gehandelt habe, sondern offensichtlich ein Betrügerring dahinter stecke. „Für die Hypo Vorarlberg Leasing stellten sich die Betrugsfälle als Einzelfälle dar“, so Grahammer.

Der Leiter der Filiale in Brescia sei Mitte des Jahres 2002 entlassen und die Niederlassung geschlossen worden. Gegen den ehemaligen Filialleiter und 24 andere Personen hat die Staatsanwaltschaft Ermittlungen wegen Betrugs eingeleitet. Eine Anzeige seitens des Finanzunternehmens gegen den Filialleiter habe es nicht gegeben. „Dazu fehlten uns die Beweise“, sagte Grahammer.

Die Hypo Vorarlberg Leasing mit Sitz in Bozen gerät damit innerhalb kurzer Zeit erneut in die Schlagzeilen. Bereits im Vorjahr war das Unternehmen wegen Finanzierungsgeschäften mit einer Baufirma hart in der Kritik gestanden. Bei diesen ins Jahr 2001 zurückreichenden Leasinggeschäften wurden zwischen 14 und 20 Mio. Euro verloren. Die diesbezüglichen Prozesse sind laut Grahammer noch am Laufen. Diese beiden Fälle haben die Hypo Vorarlberg Leasing mindestens 20 Mio. Euro gekostet. Grahammer versicherte jedoch, dass die Hypo-Tochter seit ihrer Gründung im Jahr 1991 „der Mutter mehr gebracht als gekostet hat“.

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