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Hypo Alpe Adria von jetzt an "Bad Bank"

Hypo trennt sich von Balkan-Töchtern
Hypo trennt sich von Balkan-Töchtern
Die 2009 notverstaatlichte Problembank Hypo Alpe Adria (gegründet 1896 als "Kärntner Landes-Hypothekenbank") ist als Bank Geschichte. Die Banklizenz ist am Donnerstagnachmittag erloschen. Die Finanzmarktaufsicht hat den Deregulierungsbescheid freigegeben. Damit wird die Hypo als reine Abwicklungsgesellschaft ("Bad Bank") fortgeführt.

Bedingung dafür war, dass die Hypo Alpe Adria alle Einlagengeschäfte abgegeben und auch keine Bankbeteiligungen mehr hat. Die Balkan-Beteiligungen wurden an die Banken-ÖIAG Fimbag übertragen, bis der Verkauf an die US-Fondsgruppe Advent (mit EBRD) über die Bühne gegangen ist. Dieser Deal hängt aber vor allem vom Okay aus Bayern ab.

Die Italien-Tochter ist in eine gesonderte Bundesholding eingebracht worden. Die Hypo Alpe Adria war die staatliche Problembank Nummer eins, sie verschlang bisher Milliarden an Steuergeld.

Fehden mit BayernLB gehen weiter

Mit der Bayerischen Landesbank (BayernLB) liefert sich die Hypo allerdings noch zahlreiche gerichtsanhängige Fehden. Die Bayern haben noch mehr als 2 Mrd. Euro in der Hypo stecken, auch um dieses Geld wird gestritten. Ein “Generalvergleich” mit der früheren Münchner Mutter der Hypo war zuletzt weiter nicht in Sicht. Eskaliert war der Streit im August, als Österreich Hypo-Gläubiger einem Schuldenschnitt unterwarf, auch die Bayern sollten mit dem österreichischen Sondergesetz rund 800 Mio. Euro in den Wind schreiben. Mitte Oktober strengte die BayernLB deswegen eine Verfassungsklage gegen die Österreicher an.

Ob die Bayerische Landesbank auch dem sonstigen Umbau der Hypo ihren Segen geben muss – also vor allem der Umfirmierung der Hypo Alpe Adria in eine “Bad Bank”, darüber gibt es jetzt verschiedene Meinungen. Aus der Hypo selbst hieß es heute dazu, man halte sich natürlich an alle gesetzlichen Vorgaben in Österreich und an den Rahmen, den das Hypo-Sondergesetz gebe.

(APA)

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