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Huppert verzichtet auf Opernregie

Die französische Schauspielerin Isabelle Huppert hat auf ihr Debüt als Opernregisseurin verzichtet. Sie sagte die Inszenierung von Glucks "Iphigenie auf Tauris" wegen Dreharbeiten ab.

Die französische Schauspielerin Isabelle Huppert hat auf ihr Debüt als Opernregisseurin verzichtet. Wie die Pariser Oper am Mittwoch mitteilte, wird sie nicht wie geplant Glucks „Iphigenie auf Tauris“ inszenieren, die vom 8. Juni bis zum 10. Juli im Palais Garnier auf dem Programm steht. Als Ursache für die Absage nennt das Opernhaus „die Verzögerung des Dreharbeiten für ihren neuen Film“. Für Huppert springt der polnische Theaterregisseur Krzysztof Warlikowski ein.

Warlikowski ist in Frankreich seit 2001 bekannt, als er bei den Festspielen von Avignon das jiddische Theaterstück „Le Dibouk“ inszenierte, das der Geschichte Polens mit der Judenverfolgung durch die Nazis, dem Aufstand in Warschau, der Tätigkeit von Solidarnosc und dem friedlichen Übergang zur Demokratie gewidmet ist. Die Inszenierung ist nach der erfolgreichen Aufführung im Pariser Theater „Bouffes du Nord“ gegenwärtig auf Frankreich-Tournee. Isabelle Huppert hat schon 1992 mit der Pariser Oper zusammen gearbeitet: In Arthur Honeggers szenischem Oratorium „Johanna auf dem Scheiterhaufen“ nach der Dichtung von Paul Claudel war sie unter der Regie von Claude Regy als Sprecherin aufgetreten.

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