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Hunger kostet USA jährlich 90 Milliarden Dollar

USA - In den USA, wo rund 35 Millionen Menschen nicht genug zu essen haben, kosten der Hunger und seine Folgen die Gesellschaft nach einer neuen Studie alljährlich mehr als 90 Milliarden Dollar.

„Das Land gibt viel mehr aus, wenn es den Hunger bestehen lässt, als wenn es etwas gegen ihn unternähme“, sagte Larry Brown von der Harvard-Universität, die die Studie ausführte.

Demnach würde es zwischen zehn und zwölf Milliarden Dollar kosten, Hilfsprogramme aufzustocken und damit das Hungerproblem in den Griff zu bekommen. Nach derzeitigem Stand kostet der Hunger im Land jeden US-Bürger direkt oder indirekt durchschnittlich 300 Dollar im Jahr. Die Summe von 90 Milliarden setzte sich unter anderem aus den Kosten für das Gesundheitssystem durch die Folgen von Hunger und Mangelernährung, aus Produktionsausfällen durch schlechte Ernährung sowie aus den Spenden der Amerikaner etwa für Suppenküchen und andere Hilfseinrichtungen zusammen.

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