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"Hunger auf Erfolge entfachen"

Die Champions League 2003/ 2004 ist für die Harder Handballer Vergangenheit. Coach Frank Bergemann zollt der Leistung seiner Mannschaft zwar Respekt, zufrieden ist der Deutsche allerdings nicht.

VN: Wie sieht die persönliche Bilanz aus?
Bergemann: “Im Grund genommen ist das Erwartete letztendlich auch eingetreten. Wir sind mit unseren Möglichkeiten im Soll geblieben, für einen Punktgewinn oder gar einen Sieg waren die Gegner aber einfach zu stark.”

VN: Was war aus deiner Sicht der Höhepunkt?
Bergemann: “Das war sicher das Spiel in Montpellier. Der Titelverteidiger musste bis zur letzten Minute voll gehen, ein Punktgewinn war aber nie im Bereich des Möglichen. Doch auch das Spiel in Leon hat gezeigt, dass wir auf dem richtigen Weg sind. In den Heimspielen lief es nicht nach Wunsch. Hier war ein Teil der Mannschaft dem psychologischen Druck nicht gewachsen.”

VN: Was ist der große Unterschied zwischen Hard und dem Gegner?
Bergemann: “Montpellier, Leon und auch Moskau sind absolute Profiteams. In jeder der Mannschaften stehen zumindest zehn Nationalspieler, jeder Einzelne kann sich voll und ganz auf den Handballsport konzentrieren. Logische Folgerung ist, dass uns diese Spieler dann auch in körperlicher, taktischer und technischer Hinsicht eben zwei Schritte voraus sind.”

VN: Die Mannschaft hat jetzt acht Europacup- und zehn HLA-Spiele in den Beinen. Wie hat die Mannschaft die Strapazen verkraftet?
Bergemann: “Ich denke gut, wenngleich am Ende bei Leistungsträgern wie Ubozhanka, Medini oder Huemer doch gewisse Verschleißerscheinungen sichtbar wurden. Nicht nur deshalb habe ich in den letzten Spielen auch vermehrt die jungen Spieler zum Einsatz gebracht. Auch sie sollten für die Arbeit im Training belohnt werden.”

VN: Wie sehen die nächsten Wochen für dein Team aus?
Bergemann: “Das Europacupaus ist zugleich der Anfang einer neuen Epoche. Wir können uns vielleicht noch einmal zu Weihnachten die Bilder aus dem Europacup ansehen, auf dem Parkett müssen wir uns aber voll und ganz auf die kommenden Aufgaben konzentrieren. Die kommenden Wochen muss die Mannschaft beweisen, dass sie die positiven Impulse aus dem Europacup verstanden hat und auch bereit ist, diese in die Realität umzusetzten. Solche Charakterspiele werden sicher weh tun, doch da müssen wir nun beweisen, dass wir eben nicht zu Unrecht an der Spitze stehen. Schon ein Ausrutscher im Cupspiel könnte die Arbeit des gesamten letzten Jahres relativieren.”

VN: Nicht nur die Mannschaft, auch die Funktionäre standen die letzten Monate im Dauereinsatz. Wie sieht es hier aus?
Bergemann: “Der Europacup war für den gesamten Verein ein Erlebnis. Doch wie im Sport gilt es auch hier, die Kräfte neu zu bündeln. Man muss den Hunger nach Erfolgen wieder entfachen, ansonsten könnte es passieren, dass wir in ein tiefes Loch fallen. Um dies zu verhindern bedarf es einer straffen Strategie, die das Gelernte und Erlebte in positive Energie umwandelt und auf alle Ebenen überträgt.”

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