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Hunderte Vermisste nach Fährunglück

Beim Frontalzusammenstoß zweier überfüllter Flussfähren sind im Süden Bangladeschs möglicherweise mehrere hundert Menschen ums Leben gekommen.

Nur rund 100 der insgesamt nach Schätzungen 450 Passagiere der beiden Schiffe konnten nach dem Zusammenstoß am Donnerstag aus dem kalten Wasser des Flusses Meghna gerettet werden. Die Rettungskräfte bargen offiziellen Angaben zufolge zunächst 13 Leichen, darunter die von drei Kindern. Zahlreiche Passagiere wurden vermisst.

Dichter Nebel

Die zweistöckigen Fähren waren etwa 250 Kilometer südlich der Hauptstadt Dhaka in dichtem Nebel zusammengestoßen. Die Schiffe waren voller Passagiere, die zum Ende des muslimischen Opferfestes von Familienbesuchen zurückkehrten.

Häufig Fährunglücke

Immer wieder kommt es in Bangladesch zu Fährunglücken mit teils Hunderten Todesopfern, obwohl die Regierung die Sicherheit der Fähren vor zweieinhalb Jahren zu einem ihrer wichtigsten Ziele erklärt hat. Viele Schiffe, die zu den wichtigsten Transportmitteln in dem bitter armen Land gehören, sind völlig überladen. Oft fehlen Rettungsboote und Schwimmhilfen. Bangladeschs Ministerpräsidentin Khaleda Zia ordnete eine Untersuchung des jüngsten Unglücks an.

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