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Hundert Tiere aus heruntergekommenen Zoo gerettet

Ermittler wurden aufgrund von Klagen der Besucher aktiv.
Ermittler wurden aufgrund von Klagen der Besucher aktiv. ©AP
Wegen grauenhafter Zustände haben die mexikanischen Behörden den Zoo eines Kongressabgeordneten geschlossen. Die Tiere in dem Zoo von Tehuacan lebten in überfüllten und viel zu engen Käfigen. Diese waren teilweise aufeinandergestapelt, so dass die Tiere immer wieder von herabfallendem Kot getroffen wurden.

Auf malerischen Werbeplakaten ist gleichzeitig zu sehen, wie der Besitzer Sergio Gómez, ein Geschäftsmann und Abgeordneter der rechtskonservativen Partei der Nationalen Aktion, die Tiere streichelt. Insgesamt lebten mehr als hundert Tiere in dem Zoo, darunter Bären, Dromedare, Tiger, Löwen, Wisente, Affen und mehrere Vögel. Die Ermittler wurden aufgrund von Klagen der Besucher aktiv. Demnach gehörte kein einziger Veterinär zur Belegschaft, und die Besucher durften so nah an die Käfige heran, dass sie die Hände durch die Gitter stecken konnten.

(APA)

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