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Humorige Hexenbeerdigung

Die Tage sind endgültig gezählt: "Dem Feuer wurde sie übergeben, da gab es für Kathi kein Überleben".
Die Tage sind endgültig gezählt: "Dem Feuer wurde sie übergeben, da gab es für Kathi kein Überleben". ©Hellrigl
Hexenbeerdigung

Ortsfeuerwehr Koblach setzte “Kathi” bei und gewährt Frühling nun Eintritt

Koblach. Nicht gelaufen wie geplant ist es beim Koblacher Funken: “Kathi hot brocht die große Schand, dass ma lacht im ganza Land.” Die Hexe hat das große Funkenfeuer nämlich heil überstanden. Verbunden mit einer Portion Spott für die Funkenbauer wurde sie nun nach altem Brauch am vergangenen Samstag verbrannt und “beigesetzt”. Unterstützung “in diesen schweren Stunden” gewährte den Funkenbauern der Ortsfeuerwehr Koblach die befreundeten Funkenzünfte Röthis, Mäder, Meiningen, Dornbirn-Schwefel, Fellegatter und Gisingen. Kommandant Wolfgang Huber gab dann auch scherzend den Grund für´s Überleben der Hexe preis: “Sie wurde so hoch aufgehängt, dass sie das Feuer mit Gewissheit nicht erreicht.” Der starke Wind tat dann das Seinige, um die Hexe am Leben zu erhalten. In humoriger Reimform eröffnete Bürgermeister Fritz Maierhofer die “Grabreden”, gefolgt von Thomas Rein, Günther Sturn und Alfred Zöhrer. Der Landesfunkenmeister Albert Winsauer stellte sich in der Mönchskutte ein und brachte wie Peter Wilhelmer mit viel Witz das Publikum in Form einer Litanei zum Lachen. Auf Kondolenzbesuch in der Nachbargemeinde weilte auch Bürgermeister Werner Huber aus Götzis, der dem von Funkenmeister Peter Gillitschka angeführten und vom traurigen Spiel der Schützenmusik begleiteten Trauerzug durch die Gemeinde beiwohnte. “Hätte Kathi Anstand gekannt, wäre sie am Sonntag verbrannt. Dem Feuer wird sie nun übergeben, somit gibt es für sie kein Überleben” – dieser Umstand und dass nun auch in Koblach der Frühling kommen kann, wurde dann ausgiebig gefeiert.

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