Huber/Seidl erreichten als Zweite in Doha Karriere-Highlight

Huber/Seidl in Doha in Topfrom
Huber/Seidl in Doha in Topfrom
Alexander Huber und Robin Seidl haben am Freitag ihre bisher beste Platzierung auf der Beach-Volleyball-World-Tour erreicht. Die Kärntner mussten sich erst im Finale der Katar Open den italienischen EM-Zweiten Alex Ranghieri und Adrian Carambula mit 0:2 (-17,-19) geschlagen geben. Für Huber/Seidl, beim Turnier in Doha als Nummer 21 gesetzt, war es die erste Finalteilnahme auf der Tour.


Bei der Siegerehrung war den Österreichern die Freude darüber trotz der Niederlage auch schon wieder ins Gesicht geschrieben. “Es war unser erstes Finale und unsere erste Silbermedaille. Das ist gut und schön, aber nach einem Spiel ist man nicht zufrieden, wenn man verliert”, erklärte Seidl. “Wir haben es genossen, hier zu spielen, und sind wirklich knapp dran gewesen.”

Tatsächlich lieferte Österreichs Nummer-zwei-Duo auch den favorisierten Italienern, im Vorjahr bei der EM in Klagenfurt erst im Finale gestoppt, ein enges Endspiel. Die Kärntner schafften im zweiten Satz durch ein Seidl-Service noch den Ausgleich zum 19:19. Dann punktete Carambula mit einem sehenswerten Lob, ehe Ranghieri das Match mit einem Block gegen Seidl beendete.

In den entscheidenden Phasen zeigten die Italiener ihre Klasse – und ihre Erfahrung auf der ganz großen Bühne. “Wir waren das erste Mal seit drei Jahren in einem Semifinale”, erinnerte Huber. In diesem setzten sich die Österreicher gegen die Vorjahressieger Markus Böckermann und Lars Flüggen durch. Die Deutschen mussten beim Stand von 18:21 und 16:17 aus ihrer Sicht wegen einer Knieverletzung von Flüggen aufgeben.

“Sie haben gekämpft bis zum Schluss. Ich schätze das, weil wir uns diesen Platz im Finale erarbeiten wollten”, betonte Huber (30), der seit 2009 mit dem vier Jahre jüngeren Seidl spielt. Die bisher besten World-Tour-Resultate des Duos datieren aus dem Jahr 2013. Damals hatten die Kärntner in Fuzhou Platz drei belegt und auch beim Grand Slam in Den Haag das Halbfinale erreicht.

Das Turnier in Doha war mit 75.000 US-Dollar dotiert. Für den Finaleinzug erhielten Huber/Seidl 8.000 Dollar. Das nächste World-Tour-Event steht ab 12. April in Xiamen in China auf dem Programm. Die Olympia-Qualifikation läuft noch bis Mitte Juni. Während sich Clemens Doppler und Alexander Horst gute Chancen ausrechnen dürfen, sind Huber/Seidl in der maßgeblichen Rangliste zurück. Eine zweite Quali-Chance besteht noch über den Continental Cup.

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