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Härtere Verkehrsstrafen für Alkosünder

©APA
Verkehrsminister Werner Faymann (S) will die Mindeststrafen für Alkosünder im Verkehr empfindlich erhöhen. Wie die Tageszeitung "Österreich" berichtete, soll ein entsprechender Antrag im Juli im Parlament landen.

Künftig werden bereits ab 0,5 Promille 500 Euro fällig, ab 0,8 Promille sind es “100 Euro pro Promillezehntel”.

Das bedeutet zumindest bei leichten Alkoholisierungen mehr als eine Verdoppelung: Bisher waren es bei 0,5 Promille 218 Euro gewesen, ab 0,8 Promille waren es 581 Euro. Bei 1,6 Promille wären es gemäß der neuen Regelung 1.600 Euro statt der derzeit geltenden 1.162 Euro.

ÖAMTC-Jurist Martin Hoffer zeigte sich mit der Tendenz des Vorhabens zufrieden: “Wir begrüßen es insofern, als dass man die Strafhöhen besser kommunizieren kann.” Allerdings solle man auch darauf achten, dass es “Rehabilitierungsmaßnahmen” im Sinne von Bewusstseinsbildung gebe. Auch ÖVP-Verkehrssprecher Helmut Kukacka signalisierte bereits Zustimmung, wie das “Ö1-Mittagsjournal” berichtete, will er sich bei den Strafhöhen aber noch nicht festlegen. Kuratorium für Verkehrssicherheit (KfV) und ARBÖ begrüßten das Vorhaben ebenfalls.

Neu ist auch, dass Autofahrer mit 0,5 Promille künftig in Verkehrscoachings geschickt werden. Diese sollen drei Stunden dauern. Nachschulungen sollen bereits bei 0,8 Promille verhängt werden. Bisher war das bei 1,2 Promille der Fall.

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