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Hörbiger für Fernsehpreis nominiert

Christiane Hörbiger ist als beste Schauspielerin für den Deutschen Fernsehpreis 2006 nominiert. Der Deutsche Fernsehpreis wird in 21 Kategorien am 20. Oktober in Köln verliehen.

Die ZDF-Krimireihe „Bella Block“ wurde mit zwei verschiedenen Filmen sechs Mal nominiert. Vier Nominierungen erhielt der Film „Die Frau des Teppichlegers“, zwei weitere der Krimi „Das Glück der anderen“. Ebenfalls mit vier Nominierungen in verschiedenen Kategorien können sich die Produktionen „Dresden“ (ZDF), „Die Nachrichten“ (ZDF) und „Meine verrückte türkische Hochzeit“ (ProSieben) Hoffnungen auf die Trophäe machen, wie das Ständige Sekretariat Deutscher Fernsehpreis am Donnerstag mitteilte. Die RTL-„Sturmflut“ ging leer aus.

In der Kategorie Bester Fernsehfilm konkurrieren ausnahmweise nicht drei, sondern gleich fünf Werke miteinander: „Dresden“, „Die Luftbrücke“ (Sat.1), „Der Mann im Strom“ (ARD), „Meine verrückte türkische Hochzeit“ und „Die Nachrichten“. Als beste Schauspielerin wurden neben Christiane Hörbiger Iris Berben („Silberhochzeit“, ARD) und Dagmar Manzel („Die Nachrichten“ und „Als der Fremde kam“, ARD) nominiert. Bei den Männern konkurrieren Jan Fedder („Der Mann im Strom“, ARD), Herbert Knaup („Der Mörder meines Vaters“, ZDF) und Harald Schrott („Allein gegen die Angst“, ZDF) um die Auszeichnung.

„Wer das zurückliegende Fernsehjahr ausschließlich wegen seiner Events in Erinnerung behält, hat nur die Hälfte gesehen“, sagte die Juryvorsitzende Klaudia Wick. „Hinter den prächtig in Szene gesetzten „Leuchtturm“-Produktionen der Sender – von „Dresden“ bis zur Fußball- WM – musste sich der Programmalltag nicht verstecken: Die Jury fand auch hier viele herausragende Einzelleistungen, die sich mit den großen Produktionen durchaus messen können.“ In der Senderwertung setzte sich das ZDF mit 24 Einzelnominierungen vor die ARD (21), RTL (10), Sat.1 und ProSieben (je 5), die Dritten (2), 3sat und Premiere (je 1).

Als beste Info-Moderatoren kommen aus der Sicht der Jury drei Frauen in Frage: Anne Will („Tagesthemen“, ARD), Kay-Sölve Richter („heute“ im Morgenmagazin, ZDF) und Susanne Kronzucker („RTL Nachtjournal“). Als beste Informationssendung wurden „Frontal 21“ (ZDF), „Monitor“ (ARD) und das „ZDF spezial: Krieg ohne Ende“ vom 24. Juli nominiert. Die beste Serie wird aus den Produktionen „Die Familienanwältin“ (RTL), „Freunde für immer – das Leben ist rund“ (Sat.1) und „Türkisch für Anfänger“ (ARD) ermittelt. In der Kategorie Beste Unterhaltungssendung nehmen es „Let’s Dance“ (RTL), „Scheibenwischer – die Gala“ (ARD) und „Wer wird Millionär? Promi- Special“ (RTL) miteinander auf.

Der Ehrenpreis der Stifter geht an den Ex-Intendanten des Westdeutschen Rundfunks (WDR), Friedrich Nowottny. Hinzu kommen zwei Nachwuchs-Förderpreise im Wert von jeweils 15©000 Euro. Der Deutsche Fernsehpreis wird seit 1999 verliehen. Die Gala findet wie immer im Kölner Coloneum statt und wird von der ARD um 20.15 Uhr übertragen. Moderator ist Jörg Pilawa. Ausnahmweise ist die Veranstaltung dieses Mal an einem Freitag – der Grund: An dem Tag hat Bundespräsident Horst Köhler Zeit, um die Laudatio auf Nowottny zu halten.

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