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Horror-Prognose für Vorarlbergs Gletscher

Der Klimawandel macht auch bei den Gletschern keinen Halt. Riesige Eismassen sind schon seit Jahrzehnten auf dem Rückzug. Große Gletschermassive halten sich vorerst noch, aber kleinere Gletscher verschwinden langsam von der Erdoberfläche. Experten erklären, dass für die Gletscher in Vorarlberg jede Hilfe zu spät kommen würde.
Gletscherschmelze alarmierend
Gletscherschmelze nicht mehr abwendbar

Aufnahmen von Gletschern zeigen jedes Jahr eine noch kleinere Eisfläche. Statt weiße Massen zu sehen, sieht man mittlerweile großteils das Grau der Felsen.

Sichtbare Auswirkungen der Gletscherschmelze (v.l.) 2011, 2014, 2016 und 2018. ©APA/ÖAV/M. Strudl

Experten ohne Hoffnung

Georg Kaser meinte im Interview mit ORF-Vorarlberg, dass die Vorarlberger Gletscher vor den meisten verschwinden werden. Dabei würden bestimmte Maßnahmen nun auch nichts mehr helfen, denn laut dem Experten gibt es kein Zurück mehr.

Vor fünf Jahren ging der Gletscher noch bis zum abgebildeten Stein. ©Burkhard Kresser

Der Gletscherexperte führte weiter aus, dass der Grund dafür die Erderwärmung sei. Die hohen Temperaturen bedingen das Schmelzen der Gletscher. Die Hoffnung auf Besserung durch stärkere Schneefälle zerschlug Kaser. Im Interview erklärt er, dass die seit Jahrzehnten andauernde Gletscherschmelze nicht mehr aufzuhalten sei.

Landesrat Rauch will Maßnahmen umsetzen

„Wir dürfen diese Entwicklung nicht achselzuckend zur Kenntnis nehmen. Die Vorarlberger Gletscher verlieren, ist das eine. Unsere Zukunft aufs Spiel zu setzen, das andere,“ meint Landesrat Johannes Rauch. „Die fortschreitende Klimaveränderung macht natürlich nicht vor unserer Haustüre halt. Dass die Vorarlberger Gletscher in naher Zukunft verschwunden sein werden, ist ernüchternd. Überraschend kommt dieser Befund jedoch nicht.“

Rauch weist einmal mehr darauf hin, jene Maßnahmen, die im Landtag im Juli beschlossen wurden, dringend umzusetzen. Dazu müsste zunächst einmal die Bundesregierung überzeugt werden, die bis dahin versagt hätte, wie die höchsten CO2-Ausstoß-Werte in Österreich unter der ehemaligen Umweltministerin Elisabeth Köstinger belegen würden.

(Red.)

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