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Horror-Preise an Ländle-Tankstellen!

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Wer derzeit die Preisanzeigen bei den Tankstellen beobachtet traut seinen Augen kaum. Diesel und Benzin sind so teuer wie noch nie.
Die günstigsten Tankstellen in Ihrer Umgebung

Tanken ist in Vorarlberg so teuer wie nie zuvor. Russlands Krieg gegen die Ukraine hat die Spritpreise auf neue Rekordhöhen getrieben.

Für einen Liter Diesel müssen in Vorarlberg derzeit rund 1,75 Euro berappt werden. Der Preis für Super-Benzin liegt derzeit bei etwa 1,72 Euro. Richtig teuer wird es für alle, die ihr Auto mit Super-Plus betanken, hier kratzt der Preis teilweise schon an der 2-Euro Marke.

Kosten für eine Tankfüllung

Wer sein Auto voll tankt muss derzeit für eine 50-Liter-Tankfüllung tief in die Tasche greifen:

  • Diesel: rd. 88 Euro
  • Super: rd. 86 Euro
  • Super-Plus: rd. 98 Euro

Entspannung ist nicht in Sicht: Der Preis für ein Fass Rohöl der Sorte Brent ist aktuell auf über 130 US-Dollar gestiegen. Als Hauptursache werden Russlands Krieg in der Ukraine und die wachsende Nervosität am Rohölmarkt genannt.

Damit beschleunigte sich der Anstieg des Ölpreises der vergangenen Tage. Seit der Invasion Russlands in die Ukraine verteuerte sich der Brent-Preis um rund ein Drittel, nachdem er bereits in den Wochen davor angezogen hatte. Seit Ende 2021 zog der Kurs um rund zwei Drittel an.

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Allerdings variieren die Preise von Tankstelle zu Tankstelle teilweise erheblich. So ist Super-Benzin derzeit an den günstigsten Tankstellen für 1,65 Euro erhältlich; immerhin eine Ersparnis von rund 4 Euro bei einer Tankfüllung.

Benzin - die 5 günstigsten Tankstellen:

Sparen kann man auch beim Diesel. Wer derzeit um 1,62 Euro pro Liter tankt, erspart sich rund 6 Euro bei einer Tankfüllung.

Diesel - die 5 günstigsten Tankstellen:

Deutsche Tanktouristen

Noch teurer ist das Tanken allerdings in unserem Nachbarland Deutschland. Nach Angaben des ADAC mussten Autofahrer in Deutschland vergangene Woche durchschnittlich rund 1,83 Euro für einen Liter Super-Benzin zahlen. Die Preisunterschiede gehen in der Regel vor allem auf Steuern und Abgaben zurück.

Werner Schindele, der in Vorarlberg drei Tankstellen in Hörbranz und Riefensberg betreibt, berichtete von einem gestiegenen Andrang. "Vorher haben das auch schon viele genutzt", sagte Schindele. "Doch diese Kriegsführung hat die Preise noch in die Höhe getrieben."

Tanktouristen kämen zwar vor allem aus den grenznahen Gebieten in Deutschland, sagte Schindele. "Aber im Moment sind natürlich auch viele Urlauber unterwegs - aus ganz Deutschland, Belgien und den Niederlanden."

Wie man "günstig" tankt

Speziell in Zeiten extrem hoher Spritpreise lohnt es sich, die Preisschwankungen an den Tankstellen zu beobachten und den richtigen Zeitpunkt fürs Tanken zu wählen:

  • Knapp vor 12 Uhr Mittags tanken: Aufgrund der aktuellen Verordnung über die Erhöhung von Kraftstoffpreisen ist es derzeit am günstigsten knapp vor 12:00 Uhr zu tanken. Diese Verordnung besagt, dass Preiserhöhungen nur einmal täglich, nämlich um 12:00 Uhr erlaubt sind. Preissenkungen sind jedoch jederzeit in unbegrenzter Anzahl und Ausmaß möglich.
  • Früh in der Woche tanken: Tendenziell sind die Spritpreise am Sonntag bzw. Montagvormittag am günstigsten. Zum Wochenende hin wird es tendenziell teurer.
  • Autobahntankstellen meiden: An Autobahntankstellen zahlt man die österreichweiten Höchstpreise. Mit einer Tankfüllung an einer Hochpreistankstelle verschenkt man bares Geld. Zudem lässt sich ein Tankstopp abseits der Autobahn gleich auch mit einer Pause für Fahrer und Mitfahrer verbinden.
  • Preise vergleichen: Aufgrund der sich ständig ändernden Preise für Super und Diesel ist es für die Konsumenten nicht einfach, den Überblick zu behalten. Dennoch lohnt es sich, vor dem Tanken die Preise verschiedener Tankstellen zu vergleichen.

Wie man Sprit spart

Tanken kann mitunter ein teures Vergnügen sein. Daher zahlt es sich aus, durch die richtige Fahrweise, Beladung und Wartung des Autos den Spritverbrauch mitunter drastisch zu senken.

  • Nach dem Start sofort losfahren
  • Vorausschauend und möglichst konstant fahren
  • Beschleunigungsphasen nur so lang wie erforderlich
  • Vermeiden Sie unnötige Schaltvorgänge. Gänge, wenn möglich, überspringen
  • Im höchstmöglichen Gang fahren
  • Rollphasen nutzen
  • Im Stand Motor abschalten
  • Tempomat sinnvoll einsetzen
  • Richtiger Reifendruck
  • Keine unnötigen Lasten mitführen

(VOL.AT)

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