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Hoppalas bei Modeschauen in Paris

Die sonst so unbeteiligt wirkenden Modepäpste der Hochglanzmagazine kicherten, als Star-Designer John Galliano am Ende seiner Schau für Dior gegen eine Glaswand rannte. 

Unfreiwilliger Slapstick unterhält die Modeszene in Paris.

Schon die – durch riesige Sonnenbrillen noch zusätzlich gehandicapten – Models hatten vorher Mühe gehabt, heil durch verwinkelte transparente Abtrennung auf den in rotes Dämmerlicht getauchten Laufsteg zu gelangen. Galliano, der eigentlich die Selbstinszenierung nach dem Defilee im verrückten Kostüm liebt, verpatzte der Aufprall den gewohnten „Triumphmarsch“. Er kam – tapfer – nur kurz heraus.

Gehandicapt waren auch die Mannequins bei Jean Paul Gaultier. Sie mussten Katzen und eine Eule über den Laufsteg tragen oder Hunde an der Leine führen. Dem französischen „enfant terrible“ der Mode trug die Schau mit echten Tieren als „Accessoire“ trotz großen Lobs für die Entwürfe Kritik ein. Nicht nur die verschreckten Afghanen, Windhunde und Perserkatzen hatten ihre liebe Not. Ein Model machte sogar ob des zerrenden Hundes an der Leine während der Schau kehrt. Statt der Tiermanschette, die sie um den Hals tragen musste, hätte sie sich wahrscheinlich eher ein Rüden-Fernhaltespray gewünscht.

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