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Holz-Flut am Bodenseeufer

Am Rohrspitz in Höchst - Der Rhein brachte Unmengen an Treibholz in den letzten Tagen.
Am Rohrspitz in Höchst - Der Rhein brachte Unmengen an Treibholz in den letzten Tagen. ©VOL.AT/Steurer
Das Hochwasser der letzten Tage hat eine buchstäbliche Holz-Flut in den Bodensee geschwemmt. Treibholz sammelt sich an zahlreichen Stellen am Ufer.
Die Gefahr ist vorüber

Vor allem am Rohrspitz in Höchst hat das Hochwasser eine beeindruckende Menge an Holz abgeladen.

Holz so weit das Auge reicht

Die schiere Menge an Treibholz stellt die Anrainer vor Probleme bei der Beseitigung. So viel Holz wie in diesen Tagen haben sie noch nie zu Gesicht bekommen, meinen Anrainer gegenüber dem ORF Vorarlberg. Einige können den Holzmassen, aber durchaus auch etwas Gutes abgewinnen: Mit brauchbaren Stämmen wird kurzerhand der Brennholzvorrat für den Winter angelegt.

Pegelstand über vier Meter

Der Pegelstand des Sees hat nach den hohen Regenfällen und Überflutungsereignissen der letzten Tage einen signifikanten Sprung gemacht. Der Wasserstand stieg allein am Montag um etwa 40 Zentimeter an, und am Dienstag kamen noch einmal mehr als 25 Zentimeter dazu. Das bedeutet, dass der Bodensee insgesamt rund 70 Zentimeter an Höhe gewonnen hat. Diese Zunahme bringt den Pegel erstmals seit Anfang Mai wieder über die Vier-Meter-Marke, der am Dienstagmittag bei 408 Zentimetern lag, 19 Zentimeter über dem durchschnittlichen Wasserstand. Dennoch verfehlt er den Maximalwert für diese Jahreszeit um gut einen Meter.

(VOL.AT)

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