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Holstuonar mit "groupiesken" Zügen

HMBC-Einblicke in den Backstage-Bereich.
HMBC-Einblicke in den Backstage-Bereich. ©Sonja Bachmayer
Vergangenes Wochenende traf WANN & WO den HMBC zu einem amüsanten Interview im Backstage- Bereich der Wiener Kult-Location Flex.
HMBC: Neues Live-Album
Bilder: HMBC live on Stage

WANN & WO: 90 bis 100 Konzerte im Jahr, wie lässt sich das HMBC-Tourleben in Worte fassen?

Philipp Lingg: Es ist schön, dass es z.B. auch in Nord-Deutschland funktioniert und das Publikum mit unserer Musik etwas anfangen kann.

Stefan Bär: Bis dato war es unsere längste Tour mit knapp 3000 Kilometern Reiseweg. Der Diesel ist definitiv teuer.

Bartholomäus Natter: Damit wir nicht verblöden, betreiben wir Gehirnsport. Besonders Scrabble hat uns schon die eine oder andere Nacht beschäftigt.

WANN & WO: Kommt es auf so engem Raum zu Streit innerhalb der Band?

Philipp Lingg: Natürlich kommt es auch gelegentlich zu Streit. Ich möchte es zwar nicht als Streit bezeichnen, es sind eher Auseinandersetzungen.

Andreas Broger: Eigentlich ist es aber Streit.

Philipp Lingg: Ich nenne es ein psychologisches Konglomerat. Man wächst zusammen …

Johannes Bär: … und wieder auseinander, und wieder zusammen.

WANN & WO: Arbeitet ihr während der Tour an neuen Songs?

Johannes Bär: Wir werden uns im Februar in einer Ruhepause zusammensetzen und alles weitere, auch Albumpläne, besprechen.

Bartholomäus Natter: Wir gehen nicht auf Tour, um Nummern zu schreiben, sondern um Konzerte zu spielen. Trotzdem entstehen natürlich immer wieder spontan Ideen für neue Songs.

WANN & WO: Habt ihr während der Tour neue musikalische Inspiration geschöpft?

Philipp Lingg: Auf den Festivals und Auftritten finden sich immer wieder – auch unbewusst – neue Inspirationsquellen.

Andreas Broger: Man sieht aber auch, wie man es nicht machen sollte, konkrete Beispiele möchte ich hier aber nicht nennen.

Johannes Bär: Ich glaube, wir inspirieren uns gegenseitig sehr stark – im positiven, wie auch im negativen Sinne.

WANN & WO: Welche Resonanz bekommt ihr?

Bartholomäus Natter: Überwiegend positive, natürlich können sich nicht alle mit unserem Sound anfreunden. Es ist auch schon vorgekommen, dass uns Leute nach dem Konzert darauf angesprochen haben, dass der zweite Teil des Auftritts genial gewesen sei, der erste jedoch eher für “ältere” Leute. Meistens schaffen wir es aber nicht, den Kredit bis zum Schluss unseres Aufenthalts zu verspielen.

WANN & WO: Wie bringt ihr das Tourleben mit eurer Familie in Einklang?

Stefan Bär: Ich bin unter der Woche viel zuhause und kümmere mich dann um meine Familie. Wir übertreiben es auch nicht mit unserem Pensum.

WANN & WO: Werdet ihr auf der Straße als Stars erkannt (Ich denke an einen “Groupie-Eintrag” auf eurem Guestbook)?

Philipp Lingg: “Groupiesk.” (Der HMBC lacht)

Bartholomäus Natter: Der besagte Eintrag stammt aus einem Gespräch, das in einem Irish Pub nach der Sperrstunde mit einem weiblichen Fan geführt wurde. Natürlich tut es mir leid, falls die Dame gemeint hat, dass ich das Gespräch zu früh abgebrochen habe. Man kann es aber nie allen Recht machen.

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