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Höheres Gefahrenpotenzial

Die Verbauung des Balbierbaches hat begonnen
Die Verbauung des Balbierbaches hat begonnen ©Helmut Reimann

Höheres Gefahrenpotenzial
Verzögerungen bei der Verbauung des Balbierbaches in Gortipohl.

Der Startschuss zur Verbauung des Balbierbaches in Gortipohl ist gefallen. Doch so schnell wie geplant, kann die Verbauung nicht durchgeführt werden. Ein anderes wichtiges Projekt, die Verbauungen des Suggadin, erhält Priorität. “Das Gefahrenpotenzial des Suggadin”, erklärt Wolfgang Schilcher von der Wildbach- und Lawinenverbauung, “ist wesentlich größer, so dass diesem Projekt der Vorrang eingeräumt wurde.” Trotzdem wird auch der Balbierbach nicht aus dem Auge verloren. Die ersten Baumaschinen sind aufgefahren und eine Zufahrtsstraße bis zum Wasserfall wurde geschüttet. Die Zufahrt erfolgt über die Dammkrone, so dass die Anrainer vom Baustellenverkehr kaum betroffen sind.
Erste Baumaßnahmen
Als erste Baumaßnahme wird das Bachbett ausgeräumt und vergrößert, um dem Wildbach Platz zu geben und die Fließgeschwindigkeit des Wassers zu verringern. Im Bereich des Wasserfalles entsteht ein großes Auffangbecken, das Geschiebefracht und Holz zurückhält. Die Verbauung de Balbierbaches im oberen Bereich ist äußert schwierig, da es sich um ein steiles, unwegsames Gebiet handelt. Um eine weitere Vertiefung des Bachbettes zu verhindern, werden im Mittellauf zwischen den Maisäßen “Unterer Netza” und “Monigg” mehrere Konsolidierungssperren errichtet. Durch die Hebung der Bachsohle sollen die Uferbereiche gegen weiteres Abrutschen gesichert werden. Die Verbauung des Balbierbaches ist auf fünf Jahre ausgelegt, 5,3 Millionen Euro werden von Bund, Land und Gemeinde investiert.

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