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Hohenems zittert sich in Wolfurt zum knappen Sieg

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Erst als Schiedsrichter Gutschi das Meisterschaftsspiel beendete, durfte der Favorit aus der Grafenstadt jubeln.
Bilder Wolfurt vs Hohenems
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Erst als Schiedsrichter Markus Gutschi nach widrigen äußeren Bedingungen das Meisterschaftsspiel zwischen Wolfurt und Hohenems beendete, durfte der Favorit aus der Grafenstadt jubeln. Dabei führte Hohenems zur Pause dank den beiden schön herausgespielten Treffern von Maurice Wunderli mit wuchtigen Kopfball (32.) und Dominik Fessler (45./+2) mit einem komfortablen Zweitore-Vorsprung. Beide idealen Vorlagen zu den VfB-Toren gab der Ungar Tamas Herbaly.

Als mit Spielbeginn nach Seitenwechsel starker Regen mit böigem Wind einsetzte, erwacht der Hausherr zusehends und gab nie auf. Legionär Idiano Lima Rosa dos Santos verkürzte mit einem Traumtor aus kurzer Distanz auf 1:2 und ließ Wolfurt noch hoffen (49.). „Wir haben es uns bis zum Schluss unnötig schwer gemacht. Trotz viel Ballbesitz und zwei Klassetoren blieb es spannend. Doch die Chancenauswertung war schlecht und muss künftig besser sein“, so Hohenems Trainer Goran Milovanovic-Sohm. Vor allem Tamas Herbaly (52./63.), Özkan Demir (58.) und Torschütze Dominik Fessler (68./75.) vergaben beste Einschussmöglichkeiten. Das große Kämpferherz mit viel Leidenschaft blieb von Wolfurt unbelohnt. In der ersten Hälfte beim Stand von Null zu Null haben der mitaufgerückte Max Natter (21./Kopfball) und Idiano Lima Rosa dos Santos (27.) zwei „Sitzer“ ausgelassen. In der Schlussphase hielt VfB-Goalie Andre Breitfuß einen Freistoßkracher von Frederik Meier in Extremis (79.). Kurz vor dem Ende reklamierte der Hausherr nach einem Schuss des eingewechselten Martin Schertler an Hohenems Verteidiger Tim Wolfgang vergeblich auf einen Pfiff für einen Handelfmeter (85.). Hochkarätig besetzt war die Ersatzbank der Emser mit Johannes Klammer, Fabian Pernstich, Luka Dursun, Andre Ganahl und Maximilian Lampert, das Quintett wurde erst nach Wiederbeginn mit Kurz-Einsätzen berücksichtigt. Das ist aber die große Stärke des Topfavoriten Hohenems mit solch einem Aufgebot das Mammutprogramm von 20 (!) Meisterschaftsspielen im Grunddurchgang der VN.at Eliteliga Vorarlberg bestreiten zu können.

Meusburger FC Wolfurt – World-of-Jobs VfB Hohenems 1:2 (0:2)

Sportplatz an der Ach, 250 Zuschauer, SR Markus Gutschi

Torfolge: 32. 0:1 Maurice Wunderli (Kopfball), 45./+2 0:2 Dominik Fessler, 49. 1:2 Idiano Lima Rosa dos Santos

Gelbe Karten: 24. Herbaly (VfB/Foulspiel), 66. Lima Rosa dos Santos (Wolfurt/Unsportlichkeit), 75. Weixlbaumer (VfB/Foulspiel), 86. Meier (Wolfurt/Foulspiel), 89. Pernstich (VfB/SR-Kritik)

Meusburger FC Wolfurt (4-2-3-1): Godula; Troy (46. Aleksandar Umjenovic), Max Natter, Mentin, Acar; Rist (76. Schertler), Felix Moosmann (58. Djordjevic); Tobias Neubauer, Benjamin Neubauer (76. Özdemir), Meier; Idiano Lima Rosa dos Santos

World-of-Jobs VfB Hohenems (3-4-3): Breitfuß; Wolfgang, Feuerstein, Vater; Bilgic (46. Pernstich), Weixlbaumer (88. Johannes Klammer), Demir (82. Ganahl), Potic (55. Luka Dursun); Fessler, Wunderli, Herbaly (88. Maximilian Lampert)

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