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Hohe Kindersterblichkeit

In den Entwicklungsländern sterben Jahr für Jahr fast elf Millionen Kinder, noch bevor sie das Alter von fünf Jahren erreicht haben. Grund sind vor allem Krankheiten, die in den reichen Ländern meist behandelbar sind.

Das geht aus einem am Sonntag veröffentlichten Bericht der Weltbank hervor. Atemweginfektionen, Durchfallerkrankungen, Masern und Malaria machen zusammen 48 Prozent der Todesursachen aus. Die noch vor 1990 zu beobachtende zügige Verbesserung der Situation habe sich in den vergangenen Jahren verlangsamt, hieß es in der Studie weiter.

Weltweit sind dem 400 Seiten langen Bericht zufolge 100 Millionen Kinder im Volksschulalter von der Bildung ausgeschlossen, 60 Prozent davon sind Mädchen. 51 der untersuchten Länder aber hätten es geschafft, allen Kindern die Möglichkeit zu bieten, eine Schule zu besuchen. Während es vor allem in Lateinamerika Fortschritte gebe, hinkten Teile von Afrika und Asien aber den Bildungszielen hinterher.

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