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Hoffen auf den Ferrari-Osterhasen

Christian Klien erholt sich nach dem Formel 1-Start im Ländle - und hofft auf eine Besserung in Imola. Im "VN"-Interview beantwortete der Hohenemser Fragen zur bisherigen Saison und gewährt einen Blick in die Zukunft.

VN: Gibt es Nachwehen vom Unfall beim Grand Prix in Melbourne, tut etwas weh?

Klien: Nein, es hat nur spektakulär ausgeschaut, die Mauer hat die 280 km/h gut abgefangen. Am Tag danach hatte ich ein wenig Nackenschmerzen, aber jetzt ist alles wieder in Ordnung.

VN: Gibt es neue Erkenntnisse zu deinem Crash?

Klien: Felipe Massa ist mir zuerst ins Hinterrad gefahren, da hat es mich weggedreht. Dann erwischte er mich gleich auch noch seitlich. Dabei hat es den Unterboden aufgerissen, der Flügel wurde beschädigt – und in den nächsten beiden Runden hinter dem Safety-Car habe ich immer irgendwelche Sachen verloren. Da hat dann die ganze Aerodynamik nicht mehr gepasst, der Anpressdruck war weg, der Abflug die logische Folge.

VN: Bereits morgen geht es für Red Bull Racing mit Tests auf dem Paul-Ricard-Kurs weiter.

Klien: Diese Fahrten macht Robert Doornbos, ich sitze nächste Woche in Barcelona drei Tage lang im Auto.

VN: Der Osterhase bringt Ferrari einen neuen Motor. Liegt auch bei Red Bull Racing etwas im Nest?

Klien: Ich hoffe, dass wir in Imola auch schon die neue Ausbaustufe des Ferrari-Motors bekommen, das werden die Tests ergeben. Auf jeden Fall bekommen unsere Autos für Imola einige neue Teile.

VN: Wann werden die ersten Änderungen von Technikdirektor Adrian Newey greifen?

Klien: Die nächste größere Ausbaustufe sollte bis zum Rennen am Nürburgring perfekt sein. Man kann ja nicht gleich das ganze Auto umbauen. Bei heißen Temperaturen haben wir keine Probleme. Wird es kälter, wärmen die Vorderreifen nicht richtig auf. Da passt das Ganze nicht mehr zusammen, darum ist der RB 1 von Toro Rosso plötzlich schneller als unser RB 2.

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