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Hörtnagl stoppt Dornbirn Erfolgsserie

Johannes "Hirschi" Hirschbühl fand gute Möglichkeiten vor, aber FC Dornbirn verlor gegen Wattens.
Johannes "Hirschi" Hirschbühl fand gute Möglichkeiten vor, aber FC Dornbirn verlor gegen Wattens. ©VOL.AT/Steurer/Knobel
Dornbirn. FC Dornbirn verlor gegen den noch ungeschlagenen Tabellenführer Wattens knapp mit 0:1-Toren, bleibt aber auf einem sicheren Podestplatz.  
Best of FC Mohren Dornbirn und WSG Wattens
Best of Teil 2 FC Dornbirn und Wattens von Luggi Knobel

Der letzte und einzige Erfolg in der langen Geschichte der Westliga von FC Dornbirn und WSG Wattens liegt schon fast fünf Jahre zurück. Am 2. Juni 2007 gewannen die Rothosen gegen das Tiroler Spitzenteam knapp mit 2:1-Toren. In den anderen neun Duellen fünf Erfolge für Wattens und vier Mal endete das Spitzenspiel mit einer Punkteteilung. Hinzu kommt auch die Tatsache, dass Dornbirn fast nie ein Tor gelingt, das Gehäuse der Wattener bleibt immer wie vernagelt. So auch diesmal im absoluten Topspiel auf der Birkenwiese. WSG-Mittelfeldspieler Alexander Hörtnagl schoss schon nach sieben Minuten das Goldtor. Sein „Hammer“ passte genau unter die Latte und die Tiroler marschieren weiter Richtung Titelverteidigung und einen Startplatz für die Relegation (Horn). Zum fünften Mal in zehn Partien gegen Wattens gelang Dornbirn kein Torerfolg. Der Hauptgrund war Wattens „Teufelskerl“ Ferdinand Oswald. Der Schlussmann hält nunmehr schon 385 Minuten seinen Kasten rein und brachte die FCD-Offensive schier zur Verzweiflung. Trotz einer mehr als halbstündiger Überzahl – Benjamin Reiter wurde ausgeschlossen – trafen die Schützlinge von Trainer Peter Sallmayer nicht ins Schwarze. Vor allem Mittelfeldspieler Johannes „Hirschi“ Hirschbühl fand drei gute Einschussmöglichkeiten vor, aber brachte den Ball nicht im gegnerischen Tor unter (17./43./73.). Kevin Dold (2.), Direnc Borihan (47.) und Reinaldo Ribeiro (50.) konnten kein Kapital aus den Chancen schlagen. Zudem haderten die Rothosen mit dem schwachen Unparteiischen. Bei einer fragwürdigen Entscheidung im Strafraum (Foul an Ribeiro) blieb die Pfeife des Schiris stumm (57.).

Die Dornbirner Erfolgsserie ist nun Geschichte: Nach zwölf Meisterschaftsspielen in Folge ohne Niederlage kassierten die Rothosen eine Pleite. Die Festung Birkenwiese fiel nach dreizehn Partien in Folge, wo man unbesiegt blieb. Dennoch sahen die knapp tausend Zuschauer ein Klassespiel von zwei Spitzenmannschaften, beste Werbung für den Regionalligafußball.

FC Mohren Dornbirn-Trainer Peter Sallmayer: „Der Unparteiische war nicht nur schwach, sondern pfiff auch einseitig. Der Schiri konnte dem Klassespiel nicht stand halten. Wir haben den Gegner eingeschnürt, aber nur das Zählbare fehlte uns leider zum Schluss.“         

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FUSSBALL: Regionalliga West

26. Spieltag

FC Mohren Dornbirn – WSG Wattens 0:1 (0:1)

Stadion Birkenwiese, 800 Zuschauer, SR Salihovic (S)

Tor: 7. 0:1 Alexander Hörtnagl

Gelbe Karten: 14. Dold (FCD), 22. Reiter (Wattens), 59. Cengiz, 77. Ribeiro (beide FCD), 88. Steinlechner, 89. Pranter (beide Wattens), 90. Heidegger (FCD/alle Foulspiel)

Gelb-Rote Karte: 58. Reiter (Wattens/wiederholtes Foulspiel)

FC Mohren Dornbirn: Ndybisi; Schäfer, Cengiz, Heidegger, Düngler; Stanojevic (72. Banoglu), Dold (65. Demircan), Sönmez, Hirschbühl (81. Schelling); Ribeiro, Borihan

WSG Wattens: Oswald; Weissenbrunner, Steinlechner, Scheiber, Eller; Reiter, Pranter, Toplitsch (46. Ebner), Alexander Hörtnagl; Zangerl (88. Pensold), Stojakovic (69. Cihak)

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