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Höchst ist Meister der Vorarlbergliga

Viktoria Bregenz vs FC Hoechst

Im alles entscheidenden Duell um den Titel in der Vorarlbergliga hatte der FC Höchst mit einem 4:3-Sieg bei Viktoria Bregenz die Nase vorn. Die Grabherr-Elf schaffte somit den sofortigen Wiederaufstieg.

Einhundertein Liter Wasser pro Quadratmeter gingen bis zum Anpfiff – es folgten noch mehr – auf den Viktoriaplatz hernieder. Dennoch wurde aber nicht Wasserball gespielt, sondern die 1000 Fans bekamen eine tolle Fußballpartie zu sehen. In dieser führte Alfred Hitchcock Regie, denn die Hausherren konnten einen 0:2-Pausenrückstand egalisieren – das hätte zum Titel gereicht, mussten sich aber am Ende knapp mit 3:4 geschlagen geben. Auf rutschigem Terrain neutralisierten sich zunächst beide Titelanwärter gegenseitig, Chancen blieben Mangelware. Die Gäste aus Höchst hatten mehr dennoch vom Spiel und gingen in der 22. Minute in Führung: Ahmet Caner erkämpft sich auf der linken Seite den Ball, flankt in den Strafraum und Florian Schmidinger schießt ein. Knapp zehn Minuten später probierte es dann Caner selbst, sein Schuss aus vollem Lauf ging jedoch knapp daneben. Praktisch im Gegenzug fast der Ausgleich, doch Höchst-Keeper Mathias Nagel war bei einem Poschadel-Weitschuss am Posten. Das war es dann auch, aus Sicht der Bregenzer in der ersten Halbzeit, die Höchster hingegen hatten weitere Möglichkeiten.

Moosmann trifft

So in Minute 38, als Schmidinger erneut von Caner – diesmal von rechts – bedient wurde, Viktoria-Goalie Christian Goyo klärte aber zur Ecke. Kurz darauf musste er allerdings zum zweiten Mal hinter sich greifen. Martin Moosmann bugsierte, in seinem letzten Meisterschaftsspiel für die Höchster, einen Caner-Querpass aus kurzer Distanz zum 2:0 in die Maschen.

Zur Pause reagierte Viktoria-Coach Peter Sallmayer mit einem Doppeltausch, der sich bezahlt machen sollte. Thomas Poschadel (56.) erzielte per Kopf, nach Fritsch-Eckball, den Anschlusstreffer und nur neun Minuten später besorgte der eingewechselte Nazario Jacovelli mit einem Freistoß aus knapp 40 Metern – das Spielgerät ging an Freund und Feind vorbei – den Ausgleich. Da für die Höchster aber nur ein Sieg zählte, gab man erneut Gas und es entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. In dem ging Höchst durch einen Kopfballtreffer von Johnny Ruepp erneut in Front und nachdem der zuvor eingewechselte Christian Schöpf (80.) auf 4:2 erhöhte, schien die Partie gelaufen. Doch mit dem Kopftor von Thomas Pircher kurz vor Spielende wurde es nochmals spannend, zu mehr reichte es aber trotz vier Minuten Nachspielzeit nicht mehr.

„Würdiges Finale“

„Das war ein würdiges Finale. Wir wussten, dass es sehr schwer wird, alle drei Gegentreffer fielen aus Standardsituationen“, so ein überglücklicher Höchst-Trainer Michi Grabherr. „Schade. Vor der Pause hatten wir zuviel Respekt, nach dem Wechsel haben wir aber gezeigt was wir können“, erklärte Viktoria-Cotrainer Zoran Tomic.

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