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Höchste Alarmbereitschaft in Israel

Die israelischen Sicherheitskräfte sind nach dem jüngsten Terroranschlag in Jerusalem Donnerstagfrüh in höchste Alarmbereitschaft versetzt worden.

Im Grenzgebiet zum palästinensischen Westjordanland wurden die Truppen der Grenzpolizei verstärkt. An den Einfallstraßen zu den grenznahen Städten wurden Kontrollpunkte eingerichtet.

In der Nacht waren israelische Einheiten in die überwiegend von Christen bewohnte Kleinstadt Beit Jalla bei Jerusalem eingedrungen, wo sie das Haus der Familie eines jungen Mannes zerstörten, der sich am Dienstag in Jerusalem in die Luft gesprengt hatte. Aus Armeekreisen verlautete, es habe sich bei der Zerstörung des Hauses um eine Abschreckungsmaßnahme gehandelt. Berichte, wonach die Armee in Ramallah zum Amtssitz von Palästinenserführer Yasser Arafat vorgedrungen seien, wurden dagegen nicht bestätigt.

Bei der Bombenexplosion in einer Cafeteria der Hebräischen Universität in Jerusalem waren am Mittwochmittag sieben Menschen getötet und über 80 zum Teil lebensgefährlich verletzt worden. Nach offiziellen Angaben waren fünf der Getöteten Ausländer, drei davon kamen aus den USA, einer aus Frankreich. 39 der Verletzten lagen am Donnerstag noch in Krankenhäusern der Stadt.

Zu dem Anschlag bekannte sich die radikale Organisation Hamas, die weitere Attentate in Israel ankündigte. Israels Verteidigungsminister Benjamin Ben-Elieser hat inzwischen der Armee die Genehmigung zu Vergeltungsschlägen gegen Hamas gegeben.

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