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Hochegger hat auch vom Flughafen hohe Honorare kassiert

Der Lobbyist Peter Hochegger hatte nicht nur mit den ÖBB einen millionenschweren Beratervertrag, sondern soll auch beim Wiener Flughafen hohe Vergütungen kassiert haben.
Hochegger bekam von ÖBB vier Millionen
Wie die “Presse” (Dienstag) berichtet, soll der wegen der Buwog-Affäre ins Visier der Justiz geratene PR-Berater von 2004 bis 2009 für den Airport tätig gewesen sein. Das kolportierte Honorar belaufe sich auf rund 1 Mio. Euro und soll angeblich auf mehrere Flughafen-Töchter verteilt und in Tranchen abgerechnet worden sein, um die Gesamtsumme zu kaschieren. Flughafen-Sprecher Peter Kleemann dementierte gegenüber der Zeitung die Höhe des Honorars und betonte, dass Hochegger nicht persönlich, sondern dessen Agentur Hochegger.com engagiert worden sei.

Hochegger.com sei von Mitte 2004 bis Anfang 2007 für den Flughafen tätig gewesen, und zwar “für die Unterstützung der Öffentlichkeitsarbeit”, nicht wegen des Skylink-Debakels, so Kleemann. Das Gesamthonorar für diesen Zeitraum habe rund 200.000 Euro betragen. Darüber hinaus habe es im Jahr 2009 eine “projektweise Zusammenarbeit” mit Hochegger.com gegeben, für die 30.000 Euro geflossen seien. Unter anderem habe die Agentur für den Airport Pressetexte erstellt.

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