Hochbetrieb in Altenrhein zum Weltwirtschaftsforum in Davos 2019

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Am Flughafen Altenrhein wird zu keiner Woche des Jahres mehr gestartet und gelandet als während des Wirtschaftsforums in Davos. In dieser Woche herrscht dort so viel Betrieb wie sonst in einem gesamten Monat.
Flugverkehr dank WEF-Gipfel in Altenrhein
WEF 2018: Hochbetrieb am Flughafen Altenrhein
WEF 2017: Reger Verkehr in Altenrhein

Viermal mehr Flugbetrieb wie in jeder anderen Woche verzeichnet Altenrhein üblicherweise in der Woche, in der sich die internationale Finanzelite im schweizerischen Davos trifft. Dieser sorgt auch für gut ein Zehntel des Umsatzes des Flughafens St. Gallen-Altenrhein der People’s, wirbt er doch damit, der nächstgelegene und bevorzugte Flughafen für die Anreise zum Weltwirtschaftsforum (WEF) zu sein.

Mangelware Parkplätze

Hauptanreisetag seien dabei vor allem Dienstag, aber auch der Montag selbst. Während man den Mittwoch am Flughafen Altenrhein vor allem mit dem Umarrangieren der Flugzeuge verbringt, um sie in Abreisereihung zu bekommen, geht es am Donnerstag bereits für die ersten Gäste wieder nach Hause. Wer in den einzelnen Flugzeugen sitzt, weiß man am Flughafen selbst nur in Ausnahmefällen, erklärt Geschäftsführungsmitglied Thomas Mary. Da es an Stellplätzen mangelt, gibt es auch viel Flugverkehr, bei dem das Flugzeug nicht in Altenrhein verbleibt.

Weniger Prominenz in Davos

Das WEF in Davos ist heuer nicht so prominent besucht wie im vergangenen Jahr. Mit US-Präsident Donald Trump und Emmanuel Macron aus Frankreich fehlen vier Regierungschefs der sieben größten Industrienationen. WEF-Präsident Borge Brende sieht hingegen ein baldiges Ende des Wirtschaftswachstums. Die Notenbanken könnten dem nicht entgegensteuern, die meisten Länder können sich keine noch höheren Staatsausgaben leisten und die Konjunktur in China kühlt ab. “Es besteht die vage Hoffnung, dass wir noch zwei bis drei Jahre mit Wirtschaftswachstum vor uns haben, vorausgesetzt, es gibt keine größeren geopolitischen Zwischenfälle oder einen Handelskrieg”, prognostizierte Brende für die Weltwirtschaft.

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