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Hlinka sagt Nein zu Bregenz

Der Präsident droht, die Spieler aber wollen nicht mehr. Zumindest Peter Hlinka wird Casino SW Bregenz abhanden kommen. Und auch bei Didi Berchtold hat der Klub derzeit schlechte Karten.

SWB-Präsident Hans Grill beteuerte nach seiner Rückkehr aus dem Spital in Villach erneut, dass er den Austritt der Spieler nicht so ohne weiteres hinnehmen wird. In letzter Instanz müsste da das Arbeitsgericht entscheiden.

Derweil hat mit Peter Hlinka bereits ein Spieler seine Entscheidung gefällt. Der Slowake wird nicht mehr den SW-Dress überziehen. „Ich habe es mir nicht leicht gemacht”, sagt der 25-Jährige im „VN”-Gespräch. „Aber ich sehe in Bregenz keine sportliche Zukunft mehr. Das habe ich Manager Kaiser auch mitgeteilt.” Ansonsten will Hlinka nicht mehr viel über Bregenz sprechen, die Belastung der letzten Tage ist ihm deutlich anzumerken. Wichtig sei für ihn nun die richtige Wahl des neuen Klubs. Sein Ziel ist nämlich, die Rückkehr ins Nationalteam zu schaffen.

Und wohin führt sein Weg? „Es gibt zwei konkrete Angebote. Eines aus Österreich, eines aus dem Ausland. Mehr will ich nicht sagen.” Bis zum 20. Mai möchte Hlinka aber wissen, wo er nach dem Urlaub seine Arbeit antritt. Möglicherweise führt in der Weg ja nach Deutschland.

Der Reiz ist sicher da
Aus dem WM-Gastgeberland von 2006 könnte schon bald auch Didi Berchtold (“Das neue Vertragsangebot aus Bregenz ist für mich nicht akzeptabel.”) der Ruf ereilen. Arminia Bielefeld und sein ehemaliger Klub Alemannia Aachen wären an der Aufnahme von Gesprächen nicht uninteressiert. Erste Adresse aber ist und bleibt für den Bludenzer SW Bregenz. Schon am Dienstag könnte es da aber eine entscheidende Weichenstellung geben, ist ein erneutes Gespräch mit dem Verein anberaumt.

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SW Bregenz

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