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HK Grubers Schweine-Oper "Gloria von Jaxtberg"

Beifall für satirische Märchen-Revue am Kornmarkt
Beifall für satirische Märchen-Revue am Kornmarkt ©VOL.AT/Steurer
Nach der Opern-Uraufführung der "Geschichten aus dem Wiener Wald" als Festival-Premiere am 23. Juli stand Donnerstagabend erneut ein Werk von Heinz Karl (HK) Gruber (71) auf dem Programm der Bregenzer Festspiele.
Gloria von Jaxtberg

Im Theater am Kornmarkt wurde seine 1994 in London uraufgeführte satirische Kammeroper “Gloria von Jaxtberg” neu herausgebracht. “Gloria” wird am 2. August wiederholt.

Alles dreht sich um die blond gelockte Gloria (Gillian Keith, Sopran), die als “schönstes Schwein der Alpen” gilt. Sie träumt von einem “Märchenprinzen” und verliebt sich unglücklicherweise in den Fleischhauer. Im letzten Moment springt Wildschwein Rodrigo (Sion Goronwy, Bass) als Retter ein und die zwei heiraten. Nach drei Jahren Ehe fühlen sie sich mit ihren drei Kindern im häuslichen Idyll gefangen.

Abwechslungsreiche Revue

In Koproduktion mit der Mahogany Opera Group, London, und dem Buxton Festival wurde die auf dem Märchenbuch-Klassiker von Rudolf Herfurtner basierende Geschichte der Schweinedame Gloria in der englischen Version mit informativen und witzigen deutschen Zwischenerklärungen gespielt. Unter der musikalischen Leitung von Geoffrey Peterson musizierte das Londoner Ensemble “Chroma” auf offener Bühne (Ausstattung Mamoru Iriguchi).

Die Gesangssolisten wirbelten in der Inszenierung von Frederic Wake-Walker durch eine kurzweilig-abwechslungsreiche Revue mit Wurst-Kabarett ohne Conchita, einem Frosch-Chor, politischen und religionskritischen Anspielungen und mit letztlich melancholischem Ausgang. Das wirkliche Happy End folgte erst nach 75 Bühnen-Minuten voll musikalischem Spaß mit Tempo, Witz und Tiefgang: Das Premierenpublikum bedachte alle Mitwirkenden und auch Komponist “Nali” Gruber mit herzlichem Beifall für dessen eingängige, aber nie banale Musik zwischen Oper, Jazz, Revue und Kabarett.

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