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Hitze: Auto als Backofen

Die brutale Hitze kann auch Autos in fahrende Backöfen verwandeln. Die Lenker sollten daher darauf achten, keine Gegenstände wie Lupen oder andere potenzielle Brenngläser auf dem Sitz liegen zu lassen.

Davor warnte der ARBÖ am Sonntag in einer Aussendung. Auch Benzinkanister oder erhitzte Flaschen unter Druck könnten gefährlich werden.

Ungekühlte Mineralwasserflaschen oder andere kohlensäurehaltigen Getränke, die im superheißen Auto transportiert wurden, können zu einem „knallenden“ Erlebnis werden und im schlimmsten Fall sogar mit einer Verletzung enden, so der ARBÖ. Hier sei eine Kühltasche ratsam. Erhitzte Getränkeflaschen sollten mit besonderer Vorsicht geöffnet und die Öffnung von Gesicht oder Körper weggedreht werden.

Brillen und Vergrößerungsgläser sollten gut verstaut werden: Wer die Brenngläser am Sitz liegen lässt, riskiert, dass dieser in Brand gesetzt wird. Ein sicherer Ort wäre zum Beispiel das Handschuhfach.

Auch der Inhalt von Gasfeuerzeugen oder Camping-Kartuschen dehnt sich bei großer Hitze aus, warnte der ARBÖ. Die Folge: Das Gehäuse wird gesprengt und das Fahrzeug kann im schlimmsten Fall Feuer fangen.

Gänzlich ungeeignet sind Kunststoffkanister für den Reservesprit: Durch die hohen Temperaturen können sich diese ausdehnen und verformen. Die Folgen: Das Gewinde wird undicht und Treibstoff tritt aus.

Ein wichtiges Hilfsmittel sind Sonnenschutzblenden aus Karton, die unter die innere Windschutzscheibe gelegt werden. Damit kann ein Unterschied von bis zu 25 Grad erreicht werden. Silberbeschichtete Matten, die auf die äußere Windschutzscheibe gelegt werden, haben zudem den Effekt, dass die Hitze reflektiert wird und sich die Windschutzscheibe nicht erwärmt.

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