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Hirscher will sich Rotes Trikot unter den Christbaum legen

Salzburger möchte beim Klassiker in Alta Badia Platz eins verteidigen
Salzburger möchte beim Klassiker in Alta Badia Platz eins verteidigen ©EPA
Marcel Hirscher nimmt als aktuelle Nummer eins im Riesentorlauf-Weltcup den Klassiker am Sonntag (9.30 und 12.30 Uhr) in Alta Badia in Angriff. An der Favoritenrolle des US-Amerikaners Ted Ligety gibt es aber für den Salzburger nichts zu rütteln. "Man kann davon ausgehen, dass Ligety in Alta Badia schwer zu schlagen sein wird", sagte Hirscher über den Alta-Badia-Gewinner der Jahre 2010 und 2012.
Ticker vom Riesentorlauf

Aufgrund des jüngsten Ausfalls von Ligety in Val d’Isere weist der ÖSV-Superstar im Spezial-Weltcup 20 Punkte mehr als der “Mr. Riesentorlauf” auf. Wenn möglich, würde sich Hirscher das Rote Trikot des Leaders liebend gerne unter den Weihnachtsbaum legen. “Ich hoffe natürlich, dass ich das Rote Trikot ins neue Jahr mitnehmen kann. Und ich werde alles dafür tun”, sagte Hirscher, der in Alta Badia 2011 den Slalom, aber noch nie den Riesentorlauf gewann.

Vor seiner Reise nach Südtirol hat Hirscher zwei perfekte Trainingstage auf der Reiteralm absolviert. Dass damit aber der Rückstand auf Ligety wettgemacht werden konnte, glaubt der amtierende Gesamt-Weltcup-Sieger nicht. “Zwei Sekunden in zwei Tagen aufzuholen, das wäre dann doch ein bisschen weit hergeholt.”

Dass Head-Pilot Ligety Materialvorteile haben könnte, glaubt das Atomic-Aushängeschild nicht. “Wir sind vom Material her super aufgestellt. Das ist eine Frage des Setups”, meinte Hirscher, der den großen Vorteil Ligetys nach wie vor in der besseren Anpassung ans neue Materialregulativ sieht. “Ich tu mir mit den neuen Ski einfach noch schwerer als Ligety.”

Alta Badia ist für Hirscher der Riesentorlauf schlechthin. “Geiler geht’s fast nicht”, sagte Hirscher vor dem Ritt über die extrem steile und selektive Gran Risa. “Hier braucht man eigentlich gar keine Tore stecken. Denn die Natur hat diesen Riesentorlauf perfekt vorgegeben.”

Dass Aksel Lund Svindal, sein erster Herausforderer im Gesamt-Weltcup, vor Alta Badia noch in Gröden fleißig Punkte gesammelt hat, war für Hirscher keine große Überraschung. “Ein Wahnsinn, was Aksel da wieder vorlegt. Der Spielball im Kampf um den Gesamt-Weltcup liegt derzeit definitiv bei ihm”, sagte der 24-Jährige.

Auch wenn die ÖSV-Herren im Gröden-Super-G schwach abgeschnitten haben: an mögliche Diskussionen über einen Hirscher-Start bei Olympia glaubt er selbst nicht. “No way, auf keinen Fall. Ich glaube nicht, dass das der Fall sein wird. Meine Kollegen haben sehr beachtliche Leistungen gebracht.” Der Zusatz von Hirscher, der beim letzten Super-G vor Olympia in Kitzbühel am Start stehen wird, lautete jedoch: “Sollte mich jemand fragen, würde ich aber nicht Nein sagen.”

(APA)

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