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Hirscher und Co.: Beschwerliche Anreise

Sieben ÖSV-Rennläufer versanken auf Weg nach Val d'Isere im Schneechaos.
Sieben ÖSV-Rennläufer versanken auf Weg nach Val d'Isere im Schneechaos. ©EPA
Am späteren Freitagabend sind auch die noch fehlenden österreichischen Skirennläufer in Val d'Isere eingetroffen. Das Schneechaos in der Schweiz und in Frankreich hatte eine stundenlange Verzögerung bei der Anreise von Marcel Hirscher und Co. zu den Weltcuprennen verursacht.

Samstagvormittag schneite es im WM-Ort von 2009 noch leicht, nach Lawinensprengungen wurde intensiv an der Pistenpräparierung gearbeitet. Der Slalom stand für 14.00 und 17.00 Uhr auf dem Programm.

“Es war halt sehr mühsam, weil nichts weitergangen ist, aber bei uns passt so weit alles”, sagte ÖSV-Pressesprecher Markus Aichner Samstagfrüh zur APA. Gesamtweltcupsieger Hirscher fand nach dem anstrengenden Trip erleichterte Worte: “Nach dem Ironman (2h Fliegen, 3h Zugfahren, 6h Autofahren) endlich am Ziel. Morgen Bib 4 – freu mich schon. Bonne nuit”, schrieb er auf Facebook. Die öffentliche Startnummernauslosung wurde am Freitagabend wegen noch zahlreicher nicht anwesender Rennläufer abgesagt.

Ein Teil des ÖSV-Teams war am Donnerstag per Auto von Österreich nach Hochsavoyen gereist. Hirscher, Mario Matt, Benjamin Raich, Manfred Pranger, Hannes Reichelt, Philipp Schörghofer und Romed Baumann sollten Freitag ab Salzburg bzw. Innsbruck mit dem Privatjet folgen. Dieser konnte witterungsbedingt nicht in Genf landen, sondern musste nach Zürich weiterfliegen. Von dort nahmen die Österreicher den Zug nach Genf, wo sie mit dem Auto abgeholt wurden und bei der Schneckentempofahrt auf eine Geduldsprobe gestellt wurden.

(APA)

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