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Hirscher nach 63. Weltcupsieg Nummer 1 im ÖSV

Hirscher holte sich den 63. Sieg.
Hirscher holte sich den 63. Sieg. ©APA
Marcel Hirschers Antwort auf den Rückschlag im Riesentorlauf war ein Stück Skigeschichte.
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Hirscher in Saalbach
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Einen Tag vor dem 20-jährigen Jubiläum des Neunfacherfolgs der ÖSV-Abfahrer am Patscherkofel feierte Österreichs Ski-Superstar am Donnerstag beim Slalom in Saalbach seinen 63. Weltcupsieg. Hirscher überholte damit seine Salzburger Landsfrau Annemarie Moser-Pröll und ist nun Österreichs alleinige Nummer eins.

Die bisherige Karriere von Marcel Hirscher
Die bisherige Karriere von Marcel Hirscher ©APA

24 Stunden nach seinem ernüchternden sechsten Platz im Riesentorlauf machte Hirscher auf dem Zwölferkogel klar, dass die Verunsicherung vorbei und er der Chef im Slalom-Ring ist. Exakt beim 100. Weltcupslalom in Österreich legte er trotz erneut schwieriger Pistenverhältnisse mit seiner persönlich 28. Pausenführung vor, knapp dahinter sorgte Michael Matt für eine ÖSV-Doppelführung. Es reichten insgesamt 5,3 Sekunden Rückstand zur Qualifikation für das 30er-Finale, so etwas hatte es seit 1995 nicht mehr gegeben.

“Am Limit, knapp an der Fahrbarkeit”

“Skifahren wieder gelernt”, scherzte Hirscher schon zur Halbzeit im ORF-Fernsehen mit Seitenhieb auf seinen Vortages-Sager zufrieden im Ziel. Nach den offensichtlichen Materialprobleme des Vortages hatte sich bei Hirscher am Donnerstag sofort wieder ein “Wohlgefühl” eingestellt, obwohl erneut schwierige Pistenbedingungen herrschten und der zweite Durchgang verschoben werden musste, um wegen gestiegener Temperaturen mit Wasser und Salz zu arbeiten.

Bei fast schon grenzwertigen Bedingungen ging es dann in die Entscheidung. Während die meisten Top-Fahrer Plätze verloren, rettete der mit 2,13 Sekunden Vorsprung auf den erneut starken Schweizer Loic Meillard gestartete Hirscher vor annähernd 10.000 Zuschauern mit der nur 22. Laufzeit 0,38 Sek. ins Ziel. Während der drittplatzierte Norweger Henrik Kristoffersen von den schlechtesten Bedingungen seiner Karriere sprach, meinte Hirscher: “Es war am Limit, knapp an der Fahrbarkeit.”

Feller mit toller Aufholjagd

Es kamen insgesamt drei Österreicher in die Top Fünf und vier in die Top Ten. Vor allem Manuel Feller verbesserte sich deutlich und verpasste letztlich als Vierter das Podest knapp. Matt fiel hingegen auf Platz fünf zurück. Marco Schwarz wurde Neunter.

Moser-Pröll freute sich vor Ort mit Hirscher, dass dieser den 63er geschafft hatte. Sie sei sicher, dass Hirscher auch die Stenmark-Marke knacken könne, wenn er gesund bleibe. Hirscher dazu: “Der 63er ist eine großartige Geschichte. Auf mich warten aber wirklich andere Aufgaben als Rekorde.”

Endstand

  • 01. Marcel Hirscher (AUT) 1:54,98
  • 02. Loic Meillard (SUI) 1:55,36
  • 03. Henrik Kristoffersen (NOR) 1:55,45
  • 04. Manuel Feller (AUT) 1:55,64
  • 05. Michael Matt (AUT) 1:55,76
  • 05. Daniel Yule (SUI) 1:55,76
  • 07. Clement Noel (FRA) 1:55,77
  • 08. Stefan Hadalin (SLO) 1:55,98
  • 09. Marco Schwarz (AUT) 1:56,00
  • 10. Ramon Zenhäusern (SUI) 1:56,06
  • 11. Manfred Mölgg (ITA) 1:56,09
  • 12. Andre Myhrer (SWE) 1:56,17
  • 13. Julien Lizeroux (FRA) 1:56,28
  • 14. Alexis Pinturault (FRA) 1:56,44
  • 15. Sebastian-Foss Solevaag (NOR) 1:56,56
  • 16. Alex Vinatzer (ITA) 1:56,57
  • 17. Luca Aerni (SUI) 1:56,62
  • 18. David Ketterer (GER) 1:56,91
  • 19. Christian Hirschbühl (AUT) 1:56,92
  • 20. Victor Muffat-Jeandet (FRA) 1:57,22
  • 21. Matej Vidovic (CRO) 1:57,23
  • 22. Marc Digruber (AUT) 1:57,35
  • 23. David Ryding (GBR) 1:57,39
  • 24. Mattias Hargin (SWE) 1:57,91
  • 25. Dominik Stehle (GER) 1:58,22
  • 26. Sandro Simonet (SUI) 1:58,66
  • 27. Felix Neureuther (GER) 1:58,99

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(APA)

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