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Hillary Clinton schreibt 13 Millionen Dollar Wahlkampfgeld ab

Im Bemühen um eine Begleichung ihrer Wahlkampfschulden hat Hillary Clinton insgesamt 13,2 Millionen Dollar (etwa 9,5 Millionen Euro) abgeschrieben, die sie aus eigener Tasche hinzugeschossen hatte, um ihre Bewerbung um die Präsidentschaftskandidatur der US-Demokraten aufrechterhalten zu können.

Dies geht aus den am Montag veröffentlichen Unterlagen der US-Wahlkommission hervor.

Demnach belaufen sich Clintons Schulden aber immer noch auf 6,4 Millionen Dollar. Den Löwenanteil schuldet sie der Beraterfirmer von Mark Penn, ihrem ehemaligen Chefstrategen im New Yorker Senat. Clinton kann es sich leisten, Kredite an ihre Kampagne abzuschreiben, da sie zusammen mit ihrem Mann, dem früheren US-Präsidenten Bill Clinton, seit dem Verlassen des Weißen Hauses im Jahr 2001 viel Geld verdient hat. Der Großteil der Einkünfte in Höhe von 109 Millionen Dollar entfällt auf Redehonorare des Ex-Präsidenten.

Der designierte US-Präsident Barack Obama hat seine ehemalige Rivalin und New Yorker Senatorin als künftige Außenministerin nominiert. Laut den Unterlagen der Kommission hatte Obama bei seiner Wahl am 4. November selbst noch 30 Millionen Dollar an Spenden übrig. Er kann das Geld für den Kampf um seine Wiederwahl aufsparen oder für andere Kandidaten einsetzen.

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