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Höhere Akzeptanz für Menschen mit Behinderungen

Bregenz - Mit einer Informationsoffensive möchte das Land Vorarlberg eine höhere Akzeptanz und Solidarität in der Bevölkerung für Menschen mit Behinderung erreichen.

Unter dem Titel ‘”ICH BIN DABEI!” Chancen geben – Chancen nutzen’ sind in den kommenden fünf Jahren etliche Maßnahmen geplant, die das Thema verstärkt in den Mittelpunkt rücken. Das ehrgeizige Projekt wurde gestern, Montag, 2. Juni, von Gesundheitsreferent Landesstatthalter Markus Wallner im Landhaus in Bregenz vorgestellt. LSth. Wallner: “Unser Ziel ist es, das gemeinsame Leben von Menschen mit und ohne Behinderungen zur Selbstverständlichkeit werden zu lassen.”

Im Mai 2006 hat der Vorarlberger Landtag das sogenannte Chancengesetz beschlossen, das einen Meilenstein in der Gesetzgebung für Menschen mit Behinderung darstellt. In die Ausarbeitung des neuen Gesetzes wurden die Menschen mit Behinderung aktiv miteinbezogen. “Mit dem Chancengesetz werden Selbstbestimmung und Eigenverantwortung von Menschen mit Behinderung gestärkt und annähernd gleichwertige Lebensbedingungen in unserer Gesellschaft ermöglicht”, so Landeshauptmann Herbert Sausgruber.

“ICH BIN DABEI!”

“Die gestartete Informationsoffensive ‘ICH BIN DABEI! Chancen geben – Chancen nutzen’ verfolgt das Ziel, die Menschen im Land für das Thema zu sensibilisieren und allfällige Ängste und Unsicherheiten im Umgang mit Menschen mit Behinderungen zu beseitigen”, informiert LSth. Wallner. Im Chancengesetz kommt der Öffentlichkeitsarbeit eine große Bedeutung zu. Die Offensive soll darüber hinaus auch allen Betroffenen die Inhalte des Chancengesetzes und die daraus entstehenden Möglichkeiten näher bringen.

Gute Partnerschaften

Der hohe Standard des Leistungsangebotes für Menschen mit Behinderung in Vorarlberg ist auch ein Resultat der engen, partnerschaftlichen Zusammenarbeit zwischen Bund, Land und Gemeinden mit den Wohlfahrtseinrichtungen im Behindertenhilfebereich. Durch die verstärkte Einbindung der Betroffenen wird eine bedarfsgerechte Optimierung des Leistungsangebotes angestrebt. Für die unterschiedlichen Leistungen haben Land und Gemeinden im Rahmen des Sozialfonds seit dem Jahr 2000 rund 393 Millionen Euro bereitgestellt.

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