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Herzog geht nicht zum FC Kärnten

Andreas Herzog wird seine Karriere nicht beim FC Kärnten fortsetzen. Der österreichische Rekord- Teamspieler und das Bundesliga-Schlusslicht konnten sich nicht auf eine Zusammenarbeit einigen.

Der Transfer von Thomas Mandl zum SK Sturm ist hingegen perfekt. Der 24-Jährige Teamtorhüter wurde von der Wiener Austria bis 30. Juni 2005 für eine Summe von 75.000 Euro an den Tabellenneunten verliehen.

Laut FCK-Sportdirektor Günther Hafner scheiterte die Vertragsunterzeichnung mit Herzog wegen finanzieller Differenzen. „Andreas Herzog hat den von uns mehrheitlich auf Leistungsprämien bezogenen Vertrag nicht akzeptiert, er wollte ein höheres Fixum. Das war für den Verein nicht annehmbar“, erklärte Hafner. Der 35-jährige Herzog, der mit 103 Länderspielen Österreichs Rekord-Internationaler ist, war ein Wunschspieler des neuen Kärnten-Trainers Peter Pacult.

Mandl wird den Vertrag Anfang 2004 unterschreiben, die Details sind aber bereits abgeklärt. „Hans Krankl wird sich freuen“, meinte Sturm-Präsident Hannes Kartnig in einer ersten Stellungnahme. Für den Teamchef kommt ja nur dann ein Akteur für die Nationalelf in Betracht, wenn er auch in seinem Klub zum Einsatz kommt. Mandl (bisher neun Länderspiele) war in diesem Jahr die Nummer eins im Team, hätte diese Position aber verloren, nachdem er bei der Austria hinter dem Australier Joey Didulica nur noch die Rolle als Ersatzmann einnehmen durfte.

Beim SK Sturm droht dem Burgenländer diese Rückversetzung nicht. Umso mehr als der 39-jährige Filip de Wilde noch im Winter nach Belgien zurückkehrt, wie Kartnig am Dienstag sagte. Der Präsident ist auch noch auf der Suche nach einem Verteidiger und hofft in Deutschland fündig zu werden.

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