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Herren-Speed-Auftakt im Zeichen der "Super-Elche"

©AP
Mit der ersten Abfahrt des Weltcup-Winters nehmen die alpinen Ski-Herren am Samstag  in Lake Louise ihre Arbeit wieder auf. In den kanadischen Rocky Mountains deutet vieles auf ein norwegisches Solo für Zwei hin, zumal Kjetil Jansrud und Aksel Lund Svindal die ersten Trainings dominierten.
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Von den ÖSV-Startern möchten Max Franz und Matthias Mayer ein Wörtchen mitreden. Von Überform wollten sowohl Jansrud als auch Svindal nicht sprechen. Doch zumindest der erste von drei Trainingsläufen geriet zu einer wahren Machtdemonstration der Norweger, lag Svindal am Mittwoch doch nicht weniger als 1,63 Sekunden vor dem drittplatzierten Erik Guay. In der zweiten Session am Donnerstag normalisierten sich die Zeitabstände. Jansrud war als Trainingsbester nur 0,13 Sekunden schneller als Travis Ganong, Svindal landete auf Platz fünf hinter den beiden Österreichern Franz und Mayer.

“Schaut gut aus”

“Es schaut momentan ziemlich gut aus. Wir sind gesund, munter und schnell. Das gestern war aber ein bisschen überraschend”, erklärte Svindal am Donnerstag. Der 32-Jährige bestreitet in Kanada seine erste reguläre Weltcup-Abfahrt seit März 2014. In der Vorsaison hatte er nach seinem im Oktober erlittenen Achillessehnenriss lediglich bei den Weltmeisterschaften in Beaver Creek zu den Latten gegriffen und war sowohl in Abfahrt als auch in Super-G auf Platz sechs gelandet. In Lake Louise hat Svindal fünfmal den Super-G (2005, 2007, 2011-2013) sowie einmal die Abfahrt (2012) gewonnen.

Auch Landsmann Jansrud gab sich, wie man es von ihm kennt, eher zurückhaltend. “Es sieht so aus, dass ich in guter Form bin”, meinte der 30-Jährige, der hier im Vorjahr Abfahrt und Super-G gewonnen hatte. “Letztes Jahr war schon brutal cool. Zwei Siege – das passiert nicht oft.” Von einer einseitigen Angelegenheit am Wochenende geht er nicht aus: “Man hat heute gesehen, dass es viele schnelle Skifahrer gibt. Es ist ganz knapp.” Svindal sieht an die “zehn Leute, die um die Top drei fahren”.

Für die Konkurrenz scheinen die beiden Norweger jedoch klar in der Favoritenrolle. “Im Samstag-Rennen wird sicher einmal nur um Platz drei gefahren, eins und zwei sind schon vergeben”, glaubt Hannes Reichelt, der selbst in Lake Louise bisher nur einmal am Stockerl gestanden ist (2011 als Dritter in der Abfahrt). “Die haben schon in den letzten Jahren alles dominiert da”, sagte Olympiasieger Mayer über die beiden Wikinger, kündigte jedoch einen Fight an. “Es wird Zeit, dass sie einmal geschlagen werden.”

Für Österreicher schwieriges Terrain

Für die Österreicher ist Lake Louise traditionell ein schwieriges Terrain. Seit Michael Walchhofers Triumph in der Abfahrt im Jahr 2010 wartet der Österreichische Skiverband (ÖSV) auf einen Sieg. Sechs der acht Speed-Rennen in der weiten Natur der Provinz Alberta gingen seitdem auf das Konto von Svindal und Jansrud.

Die heißesten Eisen am Samstag und Sonntag (19.00 Uhr/live ORF eins) heißen Mayer und Franz. Zweiterer war in der Abfahrt 2012 lange in Führung gelegen, ehe im Svindal noch dazwischenfunkte. “Vielleicht geht mir heuer wieder eine gute Fahrt auf. Ich bin voll motiviert und will zeigen, was ich kann. Für das muss aber alles zusammenpassen”, sagte der Kärntner. Georg Streitberger, Klaus Kröll, Vincent Kriechmayr oder auch Romed Bauman sahen nach den Trainings noch Luft nach oben.

Apropos Luft: Bemerkenswert sind die Lake-Louise-Rennen heuer auch aufgrund der Premiere des “alpinen Airbags”. Die nach jahrelanger Entwicklungszeit technisch nun offenbar ausgereifte Weste bläst sich bei Stürzen in Millisekunden auf und soll Nacken, Schultern, Rücken und Brust des Fahrers optimalen Schutz bieten. Die meisten Fahrer wollten das neue System gleich am Samstag ausprobieren. “Ich werde den Airbag auf alle Fälle tragen”, kündigte Mayer an.

(APA)

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