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Herren-RTL: Palander siegt vor Raich

Der Finne Kalle Palander hat am Sonntag den Weltcup-Riesentorlauf der Herren in Alta Badia für sich entschieden. Benjamin Raich wurde knapp vor dem Schweizer Marc Berthod Zweiter.

Kalle Palander hat am Sonntag zum bereits dritten Mal den Riesentorlauf-Klassiker in Alta Badia gewonnen. Der Finne, auf der Gran-Risa-Piste bereits 2003 und 2006 siegreich, fixierte seinen Hattrick in 2:30,92 Minuten und verwies Benjamin Raich (+0,42 Sekunden) und den Schweizer Marc Berthod (0,45) auf die Plätze. “Es war schwierig wie immer, extrem schwierig sogar”, meinte Raich über die Piste mit einer Maximalneigung von 53 Prozent.

Ähnlich wie Michael Walchhofer am Samstag mit seinem Abfahrts-Sieg in Gröden hat Raich 24 Stunden später Österreichs Herren gerettet. Denn hinter dem zweitplatzierten Tiroler klaffte im ÖSV-Riesentorlauf-Team einmal mehr ein großes Loch: Stephan Görgl wurde auf der wie immer extrem selektiven und steilen Piste als zweitbester Österreicher 15., Hannes Reichelt 18., Christoph Gruber 20. und Hermann Maier 21..

Raich wartet weiterhin auf seinen ersten Erfolg bei diesem Klassiker, hat aber Didier Cuche wieder die Führung im Gesamt-Weltcup abgeluchst. “Mit einem zweiten Platz muss ich dennoch voll zufrieden sein. Dass ich wieder im Gesamt-Weltcup führe, ist wichtig und schön”, so Raich, der in Alta Badia bereits 2004 Zweiter gewesen war.

ÖSV-Coach Christian Höflehner war mit der Setzung des ersten Durchgangs betraut worden und präsentierte den Athleten eine äußerst harte Nuss. Mitfavoriten wie Bode Miller (USA/Bindungsbruch), Francois Bourque (CAN) oder Didier Defago (SUI) schieden aus, weitere Stockerlanwärter wie Cuche oder Massimiliano Blardone (ITA), der allerdings im zweiten Lauf groß aufdrehte und noch Achter wurde, vergaben mit schweren Schnitzern ihre Siegchancen.

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