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Heraf geht, Fuchsbichler kommt

Noch hat er keinen neuen Klub, aber Andreas Heraf wird die Lustenauer Austria zu Saisonende verlassen. "Ich brauche eine neue Herausforderung", teilte er Hubert Nagel mit. Sein Nachfolger wird Heinz Fuchsbichler.

Die Wege des Fußballs kreuzen sich immer wieder, so auch jene von Andreas Heraf und Heinz Fuchsbichler. Einst nahmen sie als Kontrahenten auf der Trainerbank der Lustenauer Klubs Austria und FC Platz, jetzt folgt “Fuchsi”, der zusammen mit Heraf derzeit für die UEFA-Pro-Lizenz lernt, dem Wiener als Coach bei den “Grün-Weißen”. “Ich habe zwei tolle Jahre bei der Austria gehabt und bin Präsident Hubert Nagel zu großem Dank verpflichtet, dass er sich vor zwei Jahren für mich entschieden hat. Aber jetzt ist die Zeit gekommen, eine neue Herausforderung zu suchen”, begründet Heraf seine Entscheidung, keinen neuen Vertrag bei der Austria zu unterschreiben. Heraf bekräftigte, dass dies nichts mit St. Gallen oder Pasching zu tun hat. “Ich habe definitiv nichts. Ich will nur wieder etwas Neues machen.” Nach einem 20-Minuten-Gespräch zwischen Heraf und Nagel war die Trennung per Saisonende perfekt. “Andi hat gute Arbeit geleistet. Ich denke aber, dass diese Entscheidung jetzt das Beste ist für beide Seiten.” Bis Saisonende soll Heraf die Austria betreuen, sofern ihn nicht schon heute der Ruf aus St. Gallen ereilt.

Nachfolger des 37-Jährigen wird der gleichaltrige Heinz Fuchsbichler. Diesen schnellen Entscheid fällte der Austria-Vorstand am Montag Abend. Zuvor hatte Präsident Nagel mit mehreren Anwärtern konkrete Gespräche geführt. Der in Voitsberg geborene Ex-SW-Spieler arbeitete zuletzt beim FC Lustenau, wo sich die Wege im vergangenen Herbst trennten. Fuchsbichler will bei der Austria den von Heraf beschrittenen Weg mit den jungen Spieler konsequent fortsetzen. Ihm zur Seite stehen wird Rene Pauritsch.

Neuer Coach präsentiert
Auch beim FC Dornbirn wird es zu Saisonende einen Trainerwechsel geben. Noch-Coach Günther Kerber übergibt nach zweieinhalb Jahren als Trainer sein Amt an Noch-Altach-Übungsleiter Hans-Jürgen Trittinger. Dieser hat bei den Messestädtern vorerst einen Vertrag über zwei Jahre mit Option unterschrieben. “Die Ziele – in zwei bis drei Jahren den Erstliga-Aufstieg zu realisieren – sind bekannt, das Umfeld vorhanden”, so Trittinger. “Es muss von nun an professioneller gearbeitet werden – angefangen vom Vorstand bis hinunter zum Betreuerstab.” Trittinger bleibt bis 30. Juni beim SCR Altach.

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