Heimatbühne Möggers lädt zum Theaterstück „Anna – Mutter der Mütter“

Die Heimatbühne Möggers präsentiert das Stück „Anna – Mutter der Mütter“, eine Biografie über die Ordensgründerin Dr. Anna Dengel, der Heilerin aus dem Tiroler Lechtal.
Die Heimatbühne Möggers präsentiert das Stück „Anna – Mutter der Mütter“, eine Biografie über die Ordensgründerin Dr. Anna Dengel, der Heilerin aus dem Tiroler Lechtal. ©Heimatbühne Möggers
Möggers. Nach dem Corona-bedingten Abbruch im Herbst startet die Heimatbühne Möggers am Mittwoch, dem 25. Mai, um 20 Uhr mit der neuen Premiere.
Die Heimatbühne Möggers präsentiert das Stück „Anna – Mutter der Mütter“, eine Biografie über die Ordensgründerin Dr. Anna Dengel.

Aufgeführt wird das Stück „Anna – Mutter der Mütter“, eine Biografie über die Ordensgründerin Dr. Anna Dengel, der Heilerin aus dem Tiroler Lechtal.

Unter der Regie von Marlies Wucher und Adi Rädler ist dieses nicht alltägliche Stück über eine beeindruckende Frau nach dem Buch von Claudia Lang-Forcher entstanden. Gekonnt wird hier das Leben von Anna Dengel (1892 – 1980) in Szene gesetzt. Aufgewachsen im Tiroler Außerfern, Medizinstudium in Irland, Missionsärztin in Indien, Gründung der religiösen „Gemeinschaft missionsärztlicher Schwestern“ in Amerika samt daraus in über 20 Jahren entstandenen Missionsstationen auf fünf Kontinenten. Und mit über 30 Darstellern ist dieses Theaterstück der Heimatbühne Möggers wohl auch für alle Mitwirkenden eine besondere Herausforderung.

Würdigung für eine bemerkenswerte Frau

Dr. Anna Dengel, gebürtig aus Steeg im Lechtal, ist eine der ersten Ärztinnen Tirols, sie ist dies mit Leib und Seele. Ihre Berufung im Leben erfüllt sich jedoch fern der Heimat. Anna Dengel gründet die Missionsärztlichen Schwestern, eine Gemeinschaft von Heilerinnen, die sich zum Ziel gesetzt haben, auf allen Kontinenten dort zu helfen, wo es am notwendigsten ist. Dr. Anna Dengel gründet weltweit 50 Krankenhäuser. Doch eigentlich hat sie ein Lebenswerk hinterlassen, das nicht in Zahlen messbar ist. Sie war eine Pionierin, die sich zielstrebig, konsequent und liebevoll an ihre Aufgaben als Heilerin verschenkt hat.

Das Leben von Anna Dengel als Theaterstück

Die Mutter zu verlieren – das ist der Urschmerz eines Kindes. Anna Dengel hat ihn erlebt und ausgehalten. Sie hat ihr persönliches Leid in Liebe verwandelt. Und so ist die Geschichte der Anna Dengel eine Liebesgeschichte der besonderen Art. Anna Dengel begründet mütterlich-heilende Präsenz in einer verwundeten Welt. Sie, die selbst ihre Mutter so früh verloren hat, wird zur Mutter der Mütter, denn kein Kind soll mutterlos durchs Leben gehen.

Tief erschüttert wird Anna ein zweites Mal in ihrem Leben, als sie in Indien die unfassbare Not der gebärenden Frauen erlebt. Sie spürt, dass alles, was sie tut, viel zu wenig ist, es ist nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. Und wieder trifft Anna nicht eine resignative Entscheidung, sondern ist lebensbejahend. Das macht sie zur Heldin. Sie ist Feuer und Flamme, andere Frauen für die Heilungsarbeit zu begeistern. Anna Dengel baut eine Gemeinschaft von Frauen auf, die aus Ärztinnen, Krankenschwestern und Pflegerinnen besteht. Sie geht dabei über verkrustete Strukturen hinweg. Ihre Kraft schöpft sie aus dem Lechtal, denn dort sind ihre Wurzeln.

Die Seele der Anna Dengel ist immer im Lechtal beheimatet geblieben, egal auf welchem Kontinent sie Krankenhäuser, Krankenpflege- oder Hebammenschulen gegründet hat.

Die Aufführungstermine auf der Kulturbühne in Möggers Dorf sind am

Mittwoch, 25. Mai, 20 Uhr (Premiere)

Donnerstag, 26. Mai, 20 Uhr

Samstag, 28. Mai, 20 Uhr

Sonntag, 29. Mai, 17 Uhr

Donnerstag, 2. Juni, 20 Uhr

Freitag, 3. Juni, 20 Uhr

Sonntag, 5. Juni, 17 Uhr

Kartenbestellungen sind unter T 0043 676 9313897 von 18.30 bis 20 Uhr oder jederzeit per E-Mail unter theater.moeggers@gmail.com möglich. Alle Informationen unter www.theater-moeggers.at

 

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