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"Heiliger Krieg" gegen Extremismus

Der pakistanische Staatschef General Pervez Musharraf hat seine Landsleute zu einem „Heiligen Krieg" gegen den Extremismus aufgerufen.

Angesichts von Vorwürfen der internationalen Gemeinschaft stehe Pakistan „am Scheideweg”, sagte Musharraf, einer der Hauptverbündeten der USA, am Samstag in seiner ersten Rede vor den beiden Kammern des im Vorjahr gewählten Parlaments in Islamabad.

Pakistanische Stammesgebiete würden als Ursprungsregion des Terrorismus im benachbarten Afghanistan betrachtet, Pakistan gelte international als extremistische und intolerante Gesellschaft, auch werde Islamabad der Verbreitung von Atomwaffentechnik beschuldigt, hob der Staatschef hervor. „Wir müssen wichtige Entscheidungen treffen, um das Bild zu korrigieren, sonst müssen künftige Generationen einen sehr hohen Preis für Nachlässigkeit und Untätigkeit zahlen”, sagte Musharraf. Pakistan müsse alle terroristischen Aktivitäten in seinen Stammesgebieten mit aller Macht niederschlagen.

Die pakistanische Armee hatte vor einer Woche im Grenzgebiet zu Afghanistan mit einer Großoffensive gegen Guerillakämpfer des früheren afghanischen Taliban-Regimes und des Terrornetzwerks Al Kaida begonnen. Die Region Südwaziristan, die an die afghanische Provinz Paktika grenzt, gilt als Al-Kaida-Rückzugsgebiet. In den Grenzregionen versuchen offenbar Taliban-Kämpfer und Al-Kaida-Mitglieder sich neu zu gruppieren. Seit dem Sturz des Taliban-Regimes Ende 2001 hat Pakistan insgesamt mehr als 500 mutmaßliche Taliban- und Al-Kaida-Männer festgenommen und den USA übergeben.

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