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"Heiligen Krieg" gegen US-Truppen

In Afghanistan haben die Taliban das Volk erneut zum „Heiligen Krieg“ gegen die US-Truppen im Land aufgerufen. In einer verbreiteten Erklärung hieß es, die Taliban würden ihren Kampf gegen die US-Truppen wieder intensivieren.

Die Erklärung wurde zum Ausklang des islamischen Fastenmonats Ramadan im Namen ihres obersten Führers Mullah Mohammad Omarhieß verbreitet.

„Das afghanische Volk und die Taliban sollten sich gegen die US- und alliierten Truppen vereinen und den Jihad verstärken“. Die Taliban sind nach wie vor besonders im Süden und Osten des Landes aktiv und versuchen, durch Anschläge die von den USA gestützte Regierung von Staatschef Karzai zu destabilisieren.

Die Erklärung von Mullah Omar war am Freitag an regionale Medien der südafghanischen Region Kandahar gefaxt worden. Taliban-Vertreter bestätigten am Wochenende die Echtheit des Dokuments. Wo sich der Taliban-Anführer seit dem Sturz des Regimes durch die US-Truppen Ende 2001 aufhält, ist unklar. Es wird vermutet, dass er sich wie der Al- Kaida-Chef Osama Bin Laden im Grenzgebiet zu Pakistan versteckt hält.

Mullah Omar wirft den von den USA angeführten Truppen in der Erklärung vor, Gräueltaten am afghanischen Volk verübt zu haben. Weiter heißt es: „Die Taliban sind nicht schwach in Afghanistan. Wir werden unseren Heiligen Krieg beschleunigen“. Ende August war es in der südlichen Provinz Helmand zu schweren Gefechten gekommen. Die Region galt als Hochburg der fundamentalistischen Taliban bis zu deren Niederwerfung durch die ausländische Invasion 2001.

Die Stimmenauszählung nach der Parlamentswahl in Afghanistan vom September ist noch immer nicht abgeschlossen. Nach den bisher vorliegenden Resultaten sind vor allem frühere Kriegsfürsten (Warlords) und auch Kandidaten mit vormaligen Taliban-Verbindungen erfolgreich gewesen.

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