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Heftige Stürze beim Rad-Klassiker Paris-Roubaix 2013

Von Paris nach Roubaix ist ein Radklassiker, aber auch eines der brutalsten Rennen.
Von Paris nach Roubaix ist ein Radklassiker, aber auch eines der brutalsten Rennen. ©EPA
Paris. - Der Schweizer Fabian Cancellara hat am Sonntag zum dritten Mal nach 2006 und 2010 den Radsport-Klassiker Paris-Roubaixgewonnen. Der 32-jährige RadioShack-Profi bezwang im Velodrom von Roubaix seinen einzigen verbliebenen Konkurrenten, den Belgier Sep Vanmarcke, im Zielsprint. Dritter wurde der Niederländer Niki Terpstra (+ 31 Sek.). Paris-Roubaix zählt zu den härtesten Rennen der Welt, das haben auch die zum Teil brutalen Stürze wieder gezeigt.
Paris-Roubaix 2013: Brutale Stürze
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Cancellara nahm nach der Tortur über die 27 staubigen Pave-Sektoren aus der Zeit Napoleons seinen dritten Pflasterstein als Siegerpokal in Empfang. “Das war wie Roulette. Ich bin kaputt. Zum zweiten Mal das Double – das ist unglaublich”, freute sich der Eidgenosse, der in der Vorwoche wie bereits vor drei Jahren auch die Flandern-Rundfahrt für sich entschieden hatte.

Cancellara auf einer Stufe mit Tom Boonen

Er ist erst der zweite Fahrer nach Tom Boonen, dem dieses Double zweimal gelang. Boonen war in diesmal nicht am Start, nachdem der Belgier bei einem Sturz in der vergangenen Woche in Flandern einen Rippenbruch erlitten hatte. Auch Cancellara war leicht angeschlagen ins Rennen gegangen, er war beim Scheldeprijs am Mittwoch und 24 Stunden später bei der Streckenbesichtigung gestürzt.

Fahrer touchierten mit Zuschauern

Der Schweizer war er als einziger RadioShack-Fahrer schon früh isoliert, während die Klassikermannschaft Omega Pharma-Quick Step noch mit drei Fahrern das Geschehen bestimmen konnte. Der Belgier Stijn Vandenbergh und der frühere Cross-Weltmeister Zdenek Stybar, die mit Cancellara und Vanmarcke aussichtsreich im Rennen lagen, hatten aber Pech, als sie kurz nacheinander mit Zuschauern touchierten. Vandenbergh stürzte und fiel aussichtslos zurück. Stybar geriet ins Trudeln und wurde abgehängt, der Tscheche kämpfte sich aber noch auf Platz sechs.  

Eisel mit Sekunden Rückstand

Bernhard Eisel wurde als bester Sky-Fahrer guter Zwölfter. Der Steirer hatte sich bei der 111. Auflage über 254, 5 Kilometern, davon 52,6 über Kopfsteinpflaster, lange im Spitzenfeld gehalten. In der entscheidenden Phase rund 30 Kilometer vor dem Ziel verlor er aber den Anschluss und kam schließlich mit der vierten kleinen Gruppe mit 50 Sekunden Rückstand ins Ziel.

Sturz von Cancellara
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