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Heftige Kritik an geplanten Tariferhöhungen bei ÖBB

Die geplanten Tariferhöhungen von knapp 5 Prozent bei den ÖBB und für die Bahn- und Buslinien des Verkehrsverbundes Ostregion lösten am Donnerstag heftige Reaktion aus.

AK-Präsident Herbert Tumpel betonte in einer Presseinformation, die zusätzliche Belastung der Pendler dürfe nicht kommen. Bund und Land Niederösterreich sollten den ÖBB rund 55 Mio. Euro zur Verfügung stellen, um die geplante Mehreinnahmen durch Tariferhöhungen auszugleichen.

Der scheidende Präsident der Arbeiterkammer Niederösterreich (AKNÖ) Josef Staudinger sprach von einem “Schlag ins Gesicht” der 240.000 Pendler in Niederösterreich. Die öffentliche Hand sollte “die geplanten Erhöhungen zumindest zeitlich beschränkt auszusetzen”, forderte er. Arbeitnehmer und Pendler hätten wegen der wirtschaftlichen Situation ohnedies “schon genug Sorgen”. Zumindest sollte, wie in Wien, Monats- und Jahreskarten von der Preiserhöhung ausgenommen werden.

Der Generalsekretär des Österreichischen Seniorenbundes Heinz Becker betonte in einer Aussendung, in einem Unternehmen, das trotz stark gestiegener Fahrgastzahlen massive Verluste einfährt, eine Tariferhöhung nicht die Lösung sei. Preiserhöhungen dürfe es erst geben, wenn die nötigen Strukturreformen der ÖBB abgeschlossen seien. Außerdem forderte Becker die Wiedereinführung der 7-Euro-Seniorenaktion der ÖBB, denn wenn es diese nicht gebe, würden Senioren schlichtweg nicht fahren.

Von Seiten der FPÖ forderte der oberösterreichische Nationalratsabgeordnete Manfred Haimbucher Konsequenzen in den ÖBB-Chefetagen und eine Reform der Bahn, anstatt die Bahnkunden mit Preiserhöhungen zu belasten. BZÖ-Generalsekretär Martin Strutz warf Infrastrukturministerin Doris Bures vor, sich um Society-Streitigkeiten zu kümmern, statt zu verhindern, dass die Tarife der ÖBB nicht jetzt in Krisenzeiten angehoben sondern gesenkt werden, um den öffentliche Verkehr aufzuwerten.

Die Grünen Gewerkschafter in Niederösterreich verlangten in einer Aussendung eine “Entlastungsoffensive für umweltfreundliches Pendeln”, denn “”wer Tariferhöhungen sät, wird noch mehr Autoverkehr ernten”. Nach Ansicht des VCÖ sollten die zusätzlichen Einnahmen in eine Ausweitung des Angebots im öffentlichen Verkehrsnetz investiert werden.

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