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HC Lustenau peilt Aufstieg an

Seit drei Jahren ist der HC Lustenau unter der Führung von Manager Florian Isele. Seit dieser Zeit hat der gebürtige Lustenauer das Ziel Aufstieg in Österreichs zweithöchste Handballliga vor Augen.

Bisher hat dieses Unterfangen aber noch nicht funktioniert. Erst im Mai scheiterten seine Mannen im Finale des Aufstiegsturniers gegen Hollabrunn in der Verlängerung.

Für die neue Saison hat man sich aber im Lager der Lustenauer einiges vorgenommen:

„Wir wollen in der deutschen Verbandsliga nichts mit dem Abstieg zu tun haben, im Gegenteil. Ziel ist ein Platz unter den ersten vier Mannschaften,“ so Isele. „Der Aufstieg in die zweite österreichische Bundesliga wäre natürlich das größte Ziel in dieser Saison. Das ist mit Sicherheit die stärkste Mannschaft die je in Lustenau gespielt hat, da müsste dies zu schaffen sein“, so der Lustenauer weiter.

Und da dürfte er wohl recht haben. Denn mit Ex-Teamspieler Manfred Messner (HC Hard) konnte man einen ganz großen Transfercoup landen. Mit Martin Amann und David Köb konnte Manager Isele zwei Spieler an Land ziehen, die im Vorjahr mit Absteiger Dornbirn schon Zweitliga-Erfahrung sammeln konnten. Ebenfalls in Dornbirn tätig war Joszef Busa. Der Ungar beendete in der letzten Saison jedoch schon im Jänner seinen Kontrakt als Trainer mit den Dornbirnern und wird ab der kommenden Saison den Betreuerstab von Lustenau verstärken. Als Tormanntrainer und Assistent soll er dem neuen Spielertrainer Daniel Nezenzon zur Seite stehen.

Ebenfalls wurde schon im Juli ein Rückraumspieler getestet. Der 22-jährige Slowene entsprach jedoch nicht dem Anforderungsprofil von Manager Isele. „Wenn es Probleme geben würde, dann werden wir noch kurzfristig was unternehmen. Ansonsten spielen wir mit dieser Mannschaft,“ so Isele, der sich nun sicher ist, dass mit diesem 16-Mann-Kader das große Ziel in der neuen Saison erreicht werden könnte.

Dass dies jedoch Wirklichkeit wird, müssen die Spieler zuerst ein paar Wochen schwitzen. Denn seit letzter Woche bittet Coach Nezezon seine Mannen drei Mal pro Woche zum Training. Im Vordergrund stehen die ersten drei Wochen Kondition und Kraft. Danach werden taktische Spielzüge das Training beherrschen.

Währendessen wird auch eifrig getestet. So bestreitet Lustenau am kommenden Donnerstag ab 21 Uhr im Gymnasium Lustenau gegen Ligakonkurrent MGT Wangen das erste Testspiel. Mit Spielen gegen Wacker Thun (U19-Team), Gossau, Feldkirch und Olten wird die Testspielserie im August dann komplettiert. Ehe am 24. September mit dem Heimspiel gegen den TV Altenstadt die neue Saison beginnt.

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