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ÖHB-Frauen unterlagen in WM-Hautprunde Dänemark

Österreichs Handball-Frauen sind am Samstag mit einer 27:30-Niederlage in die Hauptrunde der WM in China gestartet. In Yangzhou konnte die junge Mannschaft gegen Dänemark eine 16:15-Pausenführung nicht über die Runden bringen, zeigte aber gute Leistung. Für die ÖHB-Auswahl, die zeitweise ohne Antreiberin Stephanie Subke auskommen musste, ist ein Erreichen des Halbfinales damit nicht mehr möglich.

Ähnlich wie beim Vorrundensieg über Angola hielt Österreich die Däninnen mit einer sehr disziplinierten Defensivleistung und dank einer starken Petra Blazek im Tor lange Zeit in Schach und lag in den ersten dreißig Minuten meist mit einem Treffer in Führung. Nach Wiederbeginn geriet Österreich nach einem kleinen Einbruch allerdings klar in Rückstand, lag in der 42. Minute bereits mit 18:24 hinten. Ein Umstand, der auch dem zeitweisen Ausfall von Routinier Subke geschuldet war, die schon nach 15. Minuten mit einer Knie-Blessur vorläufig vom Feld musste.

Subke kehrte erst in den letzten zehn Minuten zurück, unter ihrer Regie gelang der Truppe von Trainer Herbert Müller noch eine klare Ergebniskosmetik. “Es ist vermutlich nichts Schlimmes, eine Prellung oder Stauchung, wir müssen uns das aber noch genau anschauen”, sagte Subke, die am Sonntag gegen Deutschland vermutlich wieder einsatzbereit sein wird. “Schade”, befand Subke, “es wäre wohl mehr drinnen gewesen. Wir werden aber weiterhin jedes Spiel genießen und versuchen, uns weiterzuentwickeln.”

Auch Müller fand lobende Worte für sein Team. “Ich bin unheimlich stolz, werde aber wohl die ganze Nacht darüber nachdenken, was wäre, wenn sich Steffi (Subke, Anm.) nicht verletzt hätte”, meinte der Deutsche.

Am Sonntag trifft Österreich im vorletzten Spiel der Hauptrunde auf Deutschland, das am Samstag die Chancen auf das Halbfinale verspielte. Der neu formierte und vom ehemaligen ÖHB-Männer-Coach Rainer Osmann betreute EM-Vierte unterlag am Samstag Weltmeister Russland mit 22:34 und bleibt Tabellenletzter.

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