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Haushaltsschädlinge: Was hilft wirklich?

©APA/DPA
Motten, Ameisen, Mäuse und Co. - immer wieder kämpft man mit Haushaltsschädlingen und stößt vor allem im Internet auf vielerlei Tipps und Tricks. Wir haben beim Profi nachgefragt, was wirklich hilft.

Mit der Jahreszeit verändert sich auch immer die Art der Haushaltsschädlinge. Während man im Sommer beispielsweise vermehrt mit Ameisen zu kämpfen hat, bekommt man im Winter hier und dort einmal Besuch von einer Maus.

Ganz weit vorne - die Lebensmittelmotte

Wer kennt sie nicht: Die Lebensmittelmotte. Gefühlt jeder hatte sie bereits einmal in seiner Küche und ist schier wahnsinnig geworden, bis sie wieder weg waren. Vorweg ist wichtig zu erwähnen, dass zu 90 Prozent ein Mehl gekauft wurde, in welchem bereits Eier einer Motte waren. Diese Eier können eine Starre einlegen, wodurch sie über Monate in diesem Stadium verharren können. Aus diesem Grund ist es manchmal auch kniffliger für den Laien, diese Schädlinge wieder los zu werden.

Was hilft wirklich?

So genannte "Mottenfallen", welche es in jedem Supermarkt zu kaufen gibt, haben laut Knoll nur wenig Wirkung. Sie dienen mehr als Indikator, um festzustellen, ob ein Befall vorliegt. Um Motten den Gar auszumachen gibt es eine einfach biologische Lösung - die Schlupfwespe. Diese kleine Wespenart ist mit freiem Auge kaum zu erkennen. Für uns ähnelt sie einem Staubkorn. Das Praktische, dieses Tier ernährt sich lediglich von Motteneiern. So ist die Küche innerhalb kürzester Zeit frei von Motten. Gibt es für die Schlupfwespe keine Nahrung mehr stirbt sie einfach ab.

Mäuse suchen die Wärme

Mit dem Beginn der kalten Jahreszeit suchen viele Schädlinge die Nähe zur Wärme. Da kann ein Schopf oder ein Keller sehr verlockend für die Tiere wirken. Der Profi weiß, dass falls Sie vereinzelt Mäuse sehen, noch kein Grund zur Sorge besteht. Hier kann mit Lebendfallen gearbeitet werden, was sicher die humanste Lösung ist. Wichtig ist hierbei, dass der richtige Köder gewählt wird. Denn im Gegensatz zum Sprichwort, fängt man Mäuse in Wirklichkeit nicht mit Speck. Bleibt es jedoch nicht beim Einzelfall, sollte doch ein Fachmann zur Hilfe gezogen werden. Denn Mäuse vermehren sich besonders schnell und können in großer Zahl erheblichen Schaden anrichten können.

Wespen und asiatischer Marienkäfer

Vielleicht haben Sie in den vergangenen Wochen ebenfalls bemerkt, dass beispielsweise schwarze Marienkäfer, das ist eine asiatische Art, teilweise in ganzen Schwärmen die Nähe zu ihrem Haus sucht? Oder haben Sie vielleicht vereinzelt Wespen, welche schon sehr träge sind, in Ihrem Haus beziehungsweise Wohnung entdeckt? Auch diese Tiere suchen jetzt die Nähe zur Wärme und können sich dadurch ins Haus verirren. Hier muss man sich jedoch keine Sorgen machen. Bei der ersten längeren Kältephase sterben beispielsweise alle Wespen, sogar samt Königin, ab.

(Red.)

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