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Haus- und Wohnungskaufpreise steigen gedämpfter

Schwächeres Plus im Vergleich zu 2016
Schwächeres Plus im Vergleich zu 2016 ©APA
Häuser und Wohnungen in Österreich haben sich im Vorjahr nicht so rasant verteuert wie 2016. Der Häuserpreisindex legte 2017 um 5,3 Prozent zu, im Jahr davor hatte es noch 8,5 Prozent Anstieg gegeben, wie die Statistik Austria am Mittwoch mitteilte. Seit Beginn dieser Erhebungen im Jahr 2010 erhöhte sich der Index demnach im Jahresschnitt um 5,8 Prozent.

Der Teilindex “Kauf von neuem Wohnraum”, der die Preisentwicklung neuer Wohnungen und Fertighäuser abbildet, stieg 2017 um 6,0 Prozent. Bestehender Wohnraum verteuerte sich um 5,2 Prozent – wobei sich dieser Index aus bestehenden Wohnungen und bestehenden Häusern zusammensetzt. Bestehende Wohnungen wurden um 3,2 Prozent teurer, bestehende Häuser dagegen kräftiger um 8,2 Prozent. Für bestehende Häuser war die Entwicklung auch davor dynamisch: 2016 +7,4 Prozent, 2015 +7,3 Prozent.

Österreich im EU-Schnitt

Der Preisindex für selbst genutzten Wohnraum erhöhte sich 2017 um 2,8 Prozent (nach 1,8 bzw. 2,1 Prozent in den beiden Jahren davor). Die Betrachtung des Owner Occupied Housing (OOH) stellt eine Erweiterung zum Häuserpreisindex dar und enthält neben der Beschaffung von neuem und bestehendem Wohnraum auch Ausgaben, die mit der Anschaffung und dem Eigentum von Wohnraum anfallen, zum Beispiel Gebühren des Erwerbs, Versicherungen sowie Kosten für Reparaturen und Renovierungen. Der Teilindex für die Anschaffung von Wohnraum zeigte mit 3,5 Prozent eine stärkere Preisdynamik als in den Jahren davor (+2,5 bzw. +2,7 Prozent). Die Aufwendungen für den Erhalt selbst genutzten Wohnraums verteuerten sich um 1,8 Prozent, ebenfalls etwas stärker als davor (+1,0 bzw. +1,3 Prozent).

Im europäischen Vergleich lag der österreichische Häuserpreisindex im Schnitt der ersten drei Quartale 2017 – das vierte folgt international erst im April – mit 4,8 Prozent Preissteigerung über der durchschnittlichen Häuserpreisindex-Teuerung in Euroraum (+3,9 Prozent) und EU (+4,4 Prozent).

(APA)

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