Häupl akzeptiert ÖVP-Nein bei Integration

Will seinem Freund keine Probleme bereiten
Will seinem Freund keine Probleme bereiten ©APA (Archiv/Gindl)
Für Wiens Bürgermeister Häupl ist die von ihm initiierte Debatte rund um die Schaffung eines Integrationsstaatssekretariats beendet. "Ein Nein des Koalitionspartners ist zu akzeptieren", sagte Häupl. Es habe keinen Sinn, die Diskussion weiterzuführen. "Ich will meinem Freund Werner Faymann keine Schwierigkeiten in dieser Sache bereiten", so seine Begründung.

Nur “Njet” zu sagen, werde die Probleme aber nicht lösen, betonte das Stadtoberhaupt. Er verwies zudem darauf, dass die fremdenrechtlichen Bereiche sowie die Kriminalitätsbekämpfung Angelegenheit des Bundes seien. Die Bundeshauptstadt leiste jedenfalls in unterschiedlichen Bereichen ihren Beitrag zur Integration.

Eine andere Stimme aus der SPÖ ist nach wie vor für eine Integrationsstelle in der Bundesregierung: Der EU-Abgeordnete Hannes Swoboda sprach sich in der Presse “für eine eigene Person in der Regierung, der die Integrationsagenden überantwortet werden” aus. Eine “gesellschaftlich so wichtige Frage” dürfe man nicht der Ansicht opfern, dass die Regierung in Krisenzeiten möglichst klein bleiben müsse, meinte er. “Weniger ist ja nicht gleich besser.”

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