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Hattrick, Assist und die One-Man-Show von Philipp Stoss

©Philipp Steurer
Admira Dornbirn gewinnt dank dem Goalgetter gegen SC Röthis.
Bilder Admira Dornbirn vs Röthis

„Endlich wird die Mannschaft für ihre harten Trainingseinheiten der letzten Jahre und die Knochenarbeit belohnt. Besser kann meine Truppe nicht so einen fulminanten Saisonstart hinlegen. Wenn es läuft, dann läuft es“, sagt ein überglücklicher Admira Dornbirn Langzeit-Coach Herwig Klocker, der am kommenden Donnerstag seinen 51. Geburtstag feiert. Es war ein Spiel zwischen Himmel und Hölle für den Eliteliga-Neuling.

Nach zwölf Minuten lag das Team der Messestädter gegen Röthis schon mit 0:2-Toren zurück und niemand auf der Stadionanlage Rohrbach dachte wohl noch an einen Heimsieg von Admira Dornbirn. Marco Wieser aus einem Gestocher (4.) und der in der ersten Halbzeit stark spielende Brasilianer Renan Peixoto Nepomuceno (12.) sorgten für einen komfortablen 2:0-Vorsprung der Vorderländer. Röthis wurde mit der starken Anfangsphase rund eine Viertelstunde mit zwei Treffern belohnt. Die Vorderländer hatten die Rechnung aber ohne Alleinunterhalter Philipp Stoss (25) gemacht. Der Admira Dornbirn Goalgetter lieferte eine perfekte One-Man-Show ab und schoss in sechzehn Minuten noch vor der Pause einen lupenreinen Hattrick. Dornbirn drehte die Partie noch vor Seitenwechsel. Ein scharfer Schuss von der Strafraumgrenze (23.), ein Geniestreich aus spitzem Winkel mit einem gefühlvollen Heber (35.) und ein glasharter Schuss via linke Stange ins Tor (39.), das waren schon die Saisontore drei, vier und fünf für Philipp Stoss. Der Blechschweißer Meister machte einfach in diesem Spiel den Unterschied aus. Stoss war mit einem eleganten Außenrist-Pass in den Lauf für Torschütze Lukas Bertignoll der ideale Assistgeber zum 4:2 (64.). Das Anschlusstor der Röthner in der 94. Minute durch den eingewechselten Philip Gisinger kam zu spät. Denn Admira Dornbirn musste die letzten zwanzig Minuten in Unterzahl spielen, weil Mittelfeldakteur Samir Karahasanovic wegen einer Tätlichkeit vom Platz gestellt wurde (73.). Apropos Stoss: Schon gegen Lauterach (1:0-Goldtorschütze) und in Egg (2:1-Tor und Assist) war er der Matchwinner. Gegen Röthis folgte nun der dritte Streich. Admira Dornbirn reist als ungeschlagener Tabellenführer zum nächstwöchigen Stadtderby nach Haselstauden. Und wenn keine Verletzungen oder Sperren von Spielern passieren, ist Admira Dornbirn ein ganz heißer Kandidat für einen Meister Play-off-Platz im Frühjahr mit den besten zwei Klubs aus Tirol und Salzburg. Spätestens jetzt nach dem Sieg gegen Röthis ist das Fakt.

SC Admira Dornbirn – SC Röfix Röthis 4:3 (3:2)

Sportanlage Rohrbach, 300 Zuschauer, SR Christian Schadl

Torfolge: 4. 0:1 Marco Wieser, 12. 0:2 Renan Peixoto Nepomuceno, 23. 1:2 Philipp Stoss, 35. 2:2 Philipp Stoss, 39. 3:2 Philipp Stoss, 64. 4:2 Lukas Bertignoll, 90./+4 4:3 Philip Gisinger

Gelbe Karten: 33. Böhler, 42. Elijah Heinz Thurner (beide Admira Dornbirn/beide Unsportlichkeit), 59. Bolter, 67. Scheichl, 69. Vogt, 76. Franz, 90./+1 Mair (alle Röthis/alle Foulspiel)

Rote Karte: 76. Samir Karahasanovic (Admira Dornbirn/Tätlichkeit)

SC Admira Dornbirn (4-4-2): Abwerzger; Böhler (46. Moll), Pichler, August Rusch, Wehinger; Bertignoll, Elijah Heinz Thurnher, Karahasanovic, Suleiman; Stoss (87. Dulabic), Palinic (45. Jeremy Thurnher)

SC Röfix Röthis (5-3-2): Ströhle; Franz, Christoph Stückler, Bolter, Vogt, Christof; Scheichl (72. Gisinger), Kilian Schöch, Mair; Nepomuceno (72. Topalovic), Wieser

(VOL.AT)

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