AA

Haschisch-Kuchen für die Lehrer

Der Fall des mit Haschisch versetzten Schokoladenkuchens an einem Gymnasium im niedersächsischen Lüneburg (Deutschland) ist aufgeklärt.

Die Polizei hat für Montag, 11.00 Uhr, eine Pressekonferenz angesetzt, bei der sie den Bäcker des Kuchens präsentieren will, der zehn Lehrer der Schule außer Gefecht gesetzt hatte. Nach einer Meldung der „Landeszeitung für die Lüneburger Heide“ handelt es sich um einen Schüler der von dem Vorfall betroffenen Herderschule.

Der mit Haschisch versetzte Schokoladenkuchen war am vergangenen Mittwoch morgens gegen 8.45 Uhr vor dem Lehrerzimmer abgestellt worden. Nach dem Verzehr klagten mittags einige Lehrer über Zittern und Unwohlsein. Zehn Pädagogen mussten im Krankenhaus behandelt werden. Bei ihnen fand man in Urinproben die typischen Spaltprodukte nach Cannabis-Genuss. Die meisten Lehrer wurden allerdings noch am selben Abend wieder nach Hause entlassen.

Dem Zeitungsbericht zufolge hat sich der Schüler nicht selbst gestellt, sondern wurde durch polizeiliche Ermittlungsarbeit in enger Zusammenarbeit mit der Schule überführt. Der Kuchen vor dem Lehrerzimmer hatte kein Misstrauen erregt, weil es an der Schule üblich ist, dass Schüler für Lehrer so genannte „Kuchen für Tschernobyl“ backen. Dafür zahlen die Lehrer dann einen Spendenbeitrag. Das Gymnasium hat knapp 700 Schüler und 65 Lehrer.

home button iconCreated with Sketch. zurück zur Startseite
  • VOL.AT
  • Welt
  • Haschisch-Kuchen für die Lehrer
  • Kommentare
    Die Kommentarfunktion ist für diesen Artikel deaktiviert.