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Harte Zeiten für "Männer in Schwarz"

Schiri-Obmann Nikolaus Baumann plagen Probleme.
Schiri-Obmann Nikolaus Baumann plagen Probleme. ©Vol.at/Luggi Knobel
  Bregenz. Vorarlberger Schirikollegium kämpft mit argen Problemen. Zu wenige Unparteiische stehen derzeit für den Spielbetrieb zur Verfügung.

Seit seiner Amtsübernahme zum neuen Obmann des Vorarlberger Schirikollegiums vor drei Jahren plagen Nikolaus Baumann große Probleme. Vor sechs Saisonen verzeichneten die „Männer in Schwarz“ in Vorarlberg einen Höchststand von über 200 aktiven SchiedsrichterInnen. Inzwischen haben etliche Unparteiische ihre aktive Laufbahn beendet oder viele Neulinge wieder das Handtuch geworfen. Der Großteil von Schiris für die Kampfmannschaften müssen am Wochenende bis zu vier Pflichtspiele leiten und sind im Dauerstress. „Das ist natürlich nicht optimal, aber dieses Problem lässt sich derzeit nicht anders lösen“, so Schiri-„Boss“ Nikolaus Baumann. Derzeit sind 150 Schiris wöchentlich im Einsatz. Zudem werden die meisten KM-Partien am Samstag angepfiffen, daher erhöht sich diese Problematik. Auch für die nahe Zukunft rechnet Nikolaus Baumann mit keiner Entlastung. Im Gegenteil: „Es wird noch schlimmer, viele junge Schiris haben ganz andere Vorstellungen und auch das Durchhaltevermögen fehlt auf allen Ebenen.“ Ein kleiner Lichtblick konnte verzeichnet werden. Beim Neulingskurs konnten acht neue Schiris dazu gewonnen werden. Für Nikolaus Baumann wird es in den nächsten Jahren eine stetige Aufgabe sein, neue Männer oder Frauen in Schwarz für dieses schwere Unterfangen zu begeistern. Der Generationswechsel ist in allen Ligen voll im Gange. Ein weiterer Schwerpunkt wird in der Qualitätsverbesserung gesetzt.

Laut Baumann ist doch der Reiz vorhanden. Immerhin ist es eine tolle Persönlichkeitsschule, die Selbstständigkeit wird gefördert, Entscheidungen können selbst gefällt werden und auch die große Chance weiter zukommen.

„Wir brauchen aber auch im Fußball-Unterhaus gute Pfeifenmänner“, meinte Nikolaus Baumann.

Doppelbelastung große Bürde

Seit eineinhalb Jahren hat Nikolaus Baumann neben dem Posten als Obmann auch die wichtige Funktion als Besetzungsreferent inne. Die Doppelbelastung ist laut Baumann eine große Bürde. Eine wöchentliche Besetzung nimmt 15 Stunden in Anspruch. Vor allem auch, weil zu wenige Schiris da sind um alle KM-Spiele mit dem Höchstmaß an Schiris zu besetzen. In der 3., 4. Und 5. Landesklasse wird ein KM-Spiel nur mit einem Assistenten besetzt. Es ist aber nur eine Übergangslösung. Bei der Jahreshauptversammlung des VSK am 8. Jänner wird ein neuer Besetzungsreferent gewählt. Dann wird sich Nikolaus Baumann nur der Wiederwahl des Obmannes stellen. Das Ressort Beobachtungsreferent hat er an Fredy Hillberger übergeben. Mit Roland Rüdisser (Regelreferent) und Josef Schneider (Schriftführer) scheidet ein weiteres Duo aus dem VSK-Präsidium ab dem kommenden Jahr aus. „Es wird auch immer schwieriger neue ehrenamtliche Funktionäre zu gewinnen“, sprach Nikolaus Baumann Klartext.          

Mit Cindy Zeferino de Oliveira, Robert Schörgenhofer und Mario Strudl hat das kleine Ländle derzeit drei FIFA-Schiedsrichter in ihren Reihen. „Schörgi“ ist derzeit die Nummer eins von Österreich und hat noch vieles vor.

Szene: Mit Yourdal Demirel, Dragan Jovanovic und Sigbert Halder scheidet heuer ein Vorarlberger Trio altersbedingt in der Westliga aus, Spiele zu leiten.

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